15.08.2005 | Kategorie: Archiv , 2005 ,

Frauenringen bei der XXIII. Sommer-Universiade

Den deutschen Ringerinnen fehlte am heutigen Tag ein Quäntchen Glück. Dennoch konnten sie respektable Leistungen und Ergebnisse zwischen Platz fünf und neun in einem durchgängig hochkarätigen Teilnahmefeld aufweisen.

Am heutigen 15.08.2005 stand bei der XXIII. Sommer-Universiade Frauenringen auf dem Programm. Insgesamt waren in dieser Disziplin 78 Teilnehmerinnen aus 19 Ländern am Start. Es handelte sich dabei um ein äußerst hochrangiges Turnier, Medaillengewinnerinnen der EM, WM und der Olympischen Spiele gingen in Izmir auf die Matte. Als beste deutsche Teilnehmerin erzielte Ramona Scherer (Uni Gießen, 55 kg) einen sehr respektablen fünften Platz. In ihrem ersten Kampf traf Scherer, die zum erweiterten Kaderkreis im DRB gehört, auf die amtierende Olympiasiegerin und spätere Universiade-Gewinnerin Yoshida Saori aus Japan. Sigrun Dobner (Uni Würzburg, 48 kg) kam auf Rang sieben. Sie unterlag der Ukrainerin Oleksandra Kohut nach hartem Kampf mit 0:5 und 1:1. In der Gewichtsklasse bis 59 kg kämpfte Christiane Knittel (HS Furtwangen) für das deutsche Team. Durch eine Unachtsamkeit in der ersten Runde kam Knittel in eine gefährliche Lage und der Kampf wurde beendet. Sie verlor gegen die spätere Drittplatzierte Olha Levkovska aus der Ukraine und wurde neunte. Susan Köller (HS Merseburg, 67 kg) kam ebenso auf den neunten Platz. Sie verlor gegen ihre ständige Dauerkontrahentin Valeriya Zlatova aus der Ukraine (0:5, SN). Bernd Radschunat, Disziplinchef im adh äußert sich zu den Ergebnissen: „Sowohl die Athletinnen als auch ich hatten mehr vom heutigen Tag erwartet. Im Ringen spielt auch das Los eine große Rolle. Leider fehlte uns ein Quäntchen Glück. Dem deutschen Team wurden die hochkarätigsten Ringerinnen aus dem Teilnahmefeld zugelost und es lief auch daher nicht ganz ideal.“