22.05.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

Forming – Storming – Norming – Performing

Vom 19. bis 21. Mai 2006 trafen sich in Leipzig die Vertreter der Sportreferate in Deutschland. Zu dem Thema 'Teamwork im Ehrenamt - Gemeinsam nach vorn' konnten die Teilnehmenden erlebnsipädagogische Aufgaben meistern.

{{von Sabrina Remlein}} Unter dem Motto „Teamwork im Ehrenamt - Gemeinsam nach vorn“ fanden sich etwa 15 Studierende am vergangenen Wochenende (19. bis 21. Mai 2006) zum Sportreferateseminar in Leipzig zusammen. In diesem Seminar beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Frage, was Teams arbeitsfähig und wirkungsvoll macht, und wie dieser Prozess bewusst gestaltet und gefördert werden kann. Folgende Fragen standen im Mittelpunkt: * Was macht ein Team zum Team? * Gibt es Prinzipien eines Teams? * welche Rollen gibt es in einem Team? * Welche Rollen werden bewusst bzw. unbewusst eingenommen? * Wie gestalten sich Kommunikationsprozesse in einem Team? ((SRA-Seminar2006.jpg;)) In Kleingruppen versuchte man diesen Fragen praktisch auf den Grund zu gehen. Die Teams mussten gemeinsam Hindernisse und Aufgaben in der freien Natur bewältigen. Der Erfolg des Teams hängt dabei von der Zusammenarbeit ab, so dass das Gruppenerlebnis im Vordergrund steht. Zusätzlich trägt das Seminar zur Netzwerkbildung unter den Sportreferaten bei. Die erste teambildende Aufgabe, eine kleine Schnitzeljagd zum Eröffnungsgrillen, wurde von den Teilnehmenden erfolgreich gemeistert. Nach dem gegenseitigen Kennenlernen stellte Sportreferate -Ausschussmitglied Reinold Redenyi kulturelle Highlights seiner Stadt vor, wie beispielsweise Auerbachs Keller. ((<sra-klettern_runde.jpg;Die Teilnehmenden machten Erfahrungen am eigenen Leib!)) Am Samstagvormittag heiß es „Forming – Storming – Norming – Performing“. Referent Dirk Kilian überzeugte durch kompetente Vermittlung in Theorie und Praxis. Die vier Phasen der Teamuhr, die den Weg zum optimalen Team beschreiben, gehörten ebenso wie Rollenzuschreibungen zum Programm. Die am Vormittag erarbeitete Theorie konnte den Nachmittag vertieft und in der Praxis erprobt werden. Große Begeisterung zeigten die Teilnehmenden als es verschiedene erlebnispädagogische Aufgaben auf dem Bach-Feld zu bewältigen galt. Auch beim Klettern stand das Vertrauen in den Partner im Vordergrund. Am Abend ging es „gemeinsam nach vorn“ zur Pasta-Party der Deutschen Hochschulmeisterschaft Schwimmen, die zeitgleich in Leipzig stattfand. Im Mittelpunkt des Sonntags stand das Thema Kommunikation: unterschiedliche Techniken zur Verbesserung der Kommunikation und zur Problemlösung wurden aufgezeigt. Beim gemeinsamen Abschluss jubelten die Teilnehmenden den Finalisten der DHM zu.