17.08.2005 | Kategorie: Archiv , 2005 ,

Flaute, Dampfer und Startschwierigkeiten beim Surfen

Romy Kinzl konnte trotz eines verpatzen Starts einen Platz gut machen. Toni Wilhelm war zu schnell: er fiel durch seinen Frühstart auf Rang vier zurück.

Dem deutschen Team machte am heutigen Mittwoch der schwache Wind zu schaffen. Als nach dem ersten Durchgang ein Dampfer die Rennstrecke passierte, wurde das Rennen unterbrochen. Diese 'Zwangspause' kam den Surfern und Surferinnen zu Gute, denn so konnten sie sich - wenn auch ungeplant - vom ersten Race erholen. Bei den heutigen Races kam Romy Kinzl (Hu Berlin)als leichteste der deutschen Mannschaft noch am besten weg - wenn auch nicht beim Start. Sie verpatzte diesen, surfte dann aber ein taktisch sehr cleveres Rennen, kommentiert Trainer Diederik Bakker. Kinzl belegte heute die Plätze vier und zwei, machte so einen Platz gut und steht nun an zweiter Stelle. Anika Schoneville (Uni Kiel)kam als Achte und Neunte über die Ziellinie, im Gesamtranking liegt sie nach wie vor auf Platz neun. Den Männern machten die Windbedingungen besonders zu schaffen: Toni Wilhelm (Uni Kiel) wurde nach einem an den Kräften zehrenden ersten Rennen Achter. Im zweiten Race startete er zu früh und wurde disqualifiziert. So fiel er vom gestrigen zweiten Rang heute auf Platz vier zurück. Auch Moritz Martin (Uni Frankfurt) musste heute seinen zehnten Platz abgeben: Als 16. und 14. der heutigen Durchgänge steht er nun auf Rang elf.