30.03.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

FISU-Forum: Umfangreiches Programm am fünften Tag

Am fünften Tag des FISU-Forums wurden u. a. Vorschläge präsentiert, die dazu beitragen, den Bekanntheitsgrad der FISU zu steigern. Außerdem stellten die Ausrichter der nächsten Universiaden den Stand der Vorbereitung vor. Studierende diskutierten u. a. Modelle der Beteiligung in der FISU.

29.03.2006 Zu Beginn des fünften Tages des FISU-Forums 2006 in Abu Dhabi wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zum Thema „Promoting University Sports“ vorgestellt. Es wurde deutlich, dass es die Bekanntheit der FISU weltweit zu steigern gilt. Es ist somit Aufgabe der nationalen Verbände, über den Weltverband zu informieren und eine Identifikation mit der FISU herzustellen. Aufgabe soll es weiterhin sein, den akademischen Gedanken zu verbreiten sowie das Motto „students inform students“ in die Welt zu tragen. Renata Kosiukiewicz, Mitglied der CESU, präsentierte im Anschluss daran das letzte Workshopthema „Leadership and University Sports“. Im Mittelpunkt standen hier zum einen Fähigkeiten, Eigenschaften und Qualifikationen, die eine Führungsperson auszeichnen, zum anderen aber auch geeignete Weiterbildungsangebote für Studierende und Hauptamtliche im Hochschulsport, um sie für Führungsaufgaben zu qualifizieren. Am Nachmittag wurden beide Aspekte dieses Themas in den Arbeitsgruppen diskutiert und länderspezifische Besonderheiten erläutert. Ferner wurden an diesem Forums-Tag verschiedene nationen- und veranstaltungsspezifische Präsentationen gehalten. Zunächst hatte der brasilianische Universitätssport-Verband die Möglichkeit, sich und sein Wettkampfprogramm dem Auditorium vorzustellen. Hierbei ist besonders zu erwähnen, dass der Universitätssport in Brasilien eine große Medienpräsenz besitzt, was u. a. zahlreiche TV-Übertragungen und Beiträge in den Printmedien vor, während und nach den Universiaden belegen. Die im Jahre 2009 in Belgrad stattfindende Universiade war ein weiterer Punkt auf der Agenda. Vertreter des Hochschulsportverbandes Serbien und Montenegro erläuterten z. B. das Sportstättenkonzept und die technischen Neuerungen zur Akkreditierung der Universiade-Teilnehmenden. Auch das Organisationskomitee der im nächsten Jahr in Bangkok stattfindende FISU-Conference erläuterte seine Planung und die intendierte Umsetzung des Kongress-Themas „Man build nation“. Im Anschluß führten die Vertreter von AZS, dem polnischem Partnerverband des adh, die Teilnehmenden des Forums in die Stadt Krakau, die 2008 Austragungsort des 9. FISU Forums sein wird. Der Nachmittag des Tages stand ganz im Zeichen der Diskussionen in den Statusgruppen. Die Arbeitsgruppe der Hauptamtlichen beschäftigte sich vorwiegend mit der FISU-Initiative „Challenge 21“ und gab hierbei Anregungen aus Sicht der FISU-Mitgliedsverbände. Eine bessere Information der Mitglieder via Newsletter oder die FISU-Website über den aktuellen Stand der Umsetzung wurde ausdrücklich gewünscht. ((<dirk_saudi.jpg; Studentischer Austausch: Dirk Hähnel und Anaz))Die Studierenden hingegen befassten sich mit einer möglichen studentischen Mitbestimmung innerhalb der Führungsgremien der FISU. Verschiedene Ansätze wurden erläutert und kontrovers diskutiert. Stellvertretend für das studentische Kollektiv wurden vier Verantwortliche nominiert, um am folgenden Tag die Forderungen der Studierenden den Teilnehmern des FISU-Forums vorzutragen. Den Abschluss des Tages bildete ein Workshop und ein Turnier in der bei uns noch unbekannten Sportart „Woodball“, die im asiatischen Raum insbesondere an Hochschulen sehr beliebt ist und häufig gespielt wird.