05.07.2008 | Kategorie: Archiv , 2008 ,

FISU- Fair im Rahmen des Forums in Krakau

Im Fortgang des FISU- Forums widmeten sich die Tagunsgteilnehmenden den Finanzierungsmöglichkeiten im Hochschulsport und präsentierten ihre Länder im Rahmen der FISU- Fair.

Zu Beginn wurden die Ergebnisse zum Thema „Volunteering“ des zweiten FISU- Forum- Tages zusammen getragen und von Simon Griffin, Student aus Großbritannien, vorgestellt. Sowie für den nationalen, als auch den internationalen Hochschulsport wird das Volunteering als eine unabdingbare Basis gesehen, auch wenn es im unterschiedlichsten Ausmaß in den verschiedensten Universitäten integriert ist. Die Fragen nach dem „Wie“ und „Wo“ - betrachtet man das „Recruitment“ von ehrenamtlichen Helfern – konnten, ebenso wie die Frage „Wie motiviere ich Volontäre und wie wecke ich ihr Interesse an der Arbeit?“ mit angeregten Ideen und Vorschlägen zahlreich beantwortet werden. „Volunteering“ bei großen Veranstaltungen „beschreibt viel Arbeit und zum Teil. auch Stress… es gibt einem jedoch auch jede Menge Zufriedenheit und die Gelegenheit viele verschiedene Erfahrungen zu sammeln, neue Menschen und Gesichter kennen zu lernen und neue Freundschaften zu schließen...“ – so beschrieb es eine polnische Helferin vor Ort in einem Interview, das auf einem der täglich erscheinenden Newsletter abgedruckt ist. Den Hauptteil des gestrigen FISU-Forum- Vormittages bildete das Thema „Finanzierungsmöglichkeiten im Hochschulsport“. Zunächst erläuterte der Generalsekretär des polnischen Hochschulsportverbandes (AZS) B. Korpak, in welchem Umfang und in welcher Form sein Verband staatliche Unterstützung erhält. Zudem versuchte er anhand der Ergebnisse einer Umfrage in den internationalen Hochschulsportverbänden einen Überblick über die verschiedenen Finanzierungsformen weltweit zu geben, was aufgrund eines leider sehr geringen Rücklaufes jedoch nur ein erstes Schlaglicht darstellen konnte. Anschließend zeigte Eric Saintrond, Generalsekretär des Weltverbandes, die Entwicklung des Finanzhaushaltes der FISU in den letzten Jahrzehnten auf. Dabei konnte er auf einen rasanten Anstieg des Verbandshaushalts verweisen und machte transparent, wofür diese Finanzmittel ihre Verwendung finden. Am Nachmittag fand dann die beim letzten Forum 2006 erstmalig durchgeführte Forum- Messe (FISU- Forum- Fair) statt. Allen Delegationen war die Möglichkeit gegeben, den Forum- Teilnehmenden sowohl ihren Verband als auch ihr Land und Kultur auf verschiedenste Art und Weise zu präsentieren. Dabei zeigten sich viele Länder sehr kreativ oder forderten zu kleinen sportlichen Übungen auf. ((>FISU Fair 03_07_08.jpg;FISU Präsident George E. Killian am Stand der deutschen Delegation)) Am Messestand des deutsche Teams, dem auch FISU- Präsident George E. Killian einen Besuch abstattete, wurde den Messe- Besuchern historisches „Universiadewissen“ abverlangt. Im Rahmen eines Gewinnspiels wurde Jahr und Ort der bisher einzigen deutschen Universiade Ausrichtung erfragt. Bei der abschließenden Verlosung der T- Shirts der Universiadebewerberstadt Hamburg zeigte sich, dass bei dieser Fragesellung vor allem „alte Hasen“ wie Ulf Öhrmann aus Schweden oder Kaspar Egger aus der Schweiz die Nase vorne hatten.