Das Sportzentrum der Christian-Albrechts-Universität ist der Ausrichter der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Hallenvolleyball. Nachdem sich in der vergangenen Woche die letzten Teams in den Zwischenrunden für das Finale am kommenden Wochenende (26./27. Juni) qualifiziert haben, werden bei den Herren neben Titelverteidiger TU München und Vizemeister CAU Kiel noch die Teams aus den Universitätsstädten Göttingen, Münster, Gießen, Berlin, Tübingen und Karlsruhe anreisen. In der Frauenkonkurrenz treten neben Titelverteidiger München und Gastgeber Kiel die Uni-Teams aus Göttingen, Mainz, Dresden, Jena, Heidelberg, und Tübingen an. Die Qualifikation erstreckte sich auf acht Regionen des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes, dem aktuell 159 Mitgliedshochschulen angehören. „Wir werden hier Schach auf Tempo 200 zelebrieren“, so lautet die Prognose von Dr. Christian Kröger , Coach der Kieler Herrenmannschaft, denn es wird etwas Besonderes den Zuschauern geboten. „Auf höherem Niveau fällt die Umstellung nicht mehr ganz so krass aus“ so Niklas Rademacher, der ebenso wie manche nationale Spitzenspieler aus der Beachvolleyball-Szene –Kjell Schneider, Morten Klein, Börrje Schneider, Carlo Wiese -- diese einmalige Umstellung während der Beachsaison als Anregung und Herausforderung empfinden. „Es wird zum Kräfte-Messen der Beacher gegen etablierte Bundesligaspieler aus der Halle kommen und dieses Spektakel wird spannende Ballwechsel garantieren“, umschreibt Kröger die Faszination dieser Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Die Spiele finden am Samstag von 11.00 bis 20.00 im Sportfroum der Universität und in der Realschule Kronshagen statt. Im Sportforum sind am Sonntag die Halbfinale von 9.30 bis 13.00 und die Finalspiele von 14.00 bis 17.00 angesetzt. Es wird um den Titel „Deutscher Hochschulmeister“ gekämpft, der zugleich die Qualifikation für die Europäischen Hochschulmeisterschaften 2005 darstellt.