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FH Münster 94. Partnerhochschule des Spitzensports

Die FH Münster ist neue Partnerhochschule des Spitzensports. Das Projekt des adh unterstützt Studierende beim Spagat zwischen Studium und spitzensportlicher Karriere.

Die Fachhochschule Münster ist die 94. Partnerhochschule des Spitzensports. Am gestrigen Dienstag unterzeichneten FH-Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski sowie Felix Arnold, adh-Vorstandsvorsitzender, Dr. Peter Schink, kommissarischer Geschäftsführer des Studierendenwerks Münster, und Dr. Hermann Holzhausen vom Olympiastützpunkt Westfalen die Kooperationsvereinbarung zur Förderung studierender Spitzensportlerinnen und Spitzensportler. Die Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport sicherzustellen ist für die Präsidentin der Fachhochschule eine wichtige Aufgabe der Hochschule, „denn eine Sportlerkarriere findet in einer Lebensphase statt, in der auch die Weichen für die berufliche Karriere gestellt werden“, erklärte von Lojewski.

Von der Unterzeichnung profitieren die eingeschriebenen A-, B- und C-Kaderathleten der Hochschule. Eine von ihnen ist Tatjana Pinto. Die national und international erfolgreiche Sprinterin freute sich im Rahmen der Unterzeichnung über das Engagement ihrer Hochschule. „Ich erhoffe mir davon einen zusätzlichen Schub für die Unterstützung, damit es noch besser gelingt, Leistungssport und Studium unter einen Hut zu bringen“, sagte die Deutsche Meisterin über 100 Meter des vergangenen Jahres. Ebenfalls glücklich zeigte sich Jörg Verhoeven. Der Leiter des Hochschulsports Münster hob die Bedeutung des Vertrages für die Kooperation mit den universitären und sportlichen Institutionen hervor. „Der Hochschulsport Münster, der ja schon lange im Breitensport und Wettkampfsport erfolgreich mit der Fachhochschule Münster zusammenarbeitet, freut sich auf ein weiteres für die Studierenden wichtiges Projekt. Mit der heutigen Unterzeichnung sind auch die formalen Bedingungen geschaffen worden, um den Studierenden im Netzwerk aus Hochschulen, dem adh, dem Hochschulsport, dem OSP und dem Studierendenwerk optimale Voraussetzungen zu schaffen, erfolgreich ihren Spitzensport zu betreiben und mit dem Studium zu vereinbaren“, erklärte Verhoeven. Dass das Projekt Partnerhochschule des Spitzensports erfolgreich ist, kann Daniel Westmattelmann bestätigen. Der Student der Uni Münster profitiert schon seit dem Beginn seines Studiums von der Kooperation zwischen seiner Hochschule und dem adh. 2011 gelang dem Radsportler bei der Universiade in Shenzhen im Teamrennen der Sprung auf das Podest. Auch deshalb ließ es sich der BWL-Student nicht nehmen bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages anwesend zu sein.  

Die Fachhochschule Münster reiht sich somit in die Gruppe der Partnerhochschulen des Spitzensports ein. In der gesamten Bundesrepublik haben sich bislang 94 Hochschulen der Förderung des Spitzensports und dessen Vereinbarkeit mit dem Studium verschrieben. Im Zuge der Unterzeichnung in der westfälischen Universitätsstadt brachte von Lojewski die Vorteile der Kooperationsvereinbarung mit einem Satz auf den Punkt: „Die Vereinbarung schafft für alle Beteiligten mehr Sicherheit und Verlässlichkeit.“