27.11.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

FH Dortmund ist Partnerhochschule des Spitzensports

Die Fachhochschule Dortmund ist seit dem 24. November Partnerin des Spitzensports. Eine entsprechende Vereinbarung wurde von den Vertragspartnern unterzeichnet. Für den adh war Vorstands-Mitglied Roland Joachim vor Ort.

Ziel der Vereinbarung 'Partnerhochschule des Spitzensports' ist es, den studierenden Spitzensportlern - Voraussetzung ist die Nominierung für den A-, B-, oder C-Kader des Olympiastützpunktes - zeitgleich eine akademische Ausbildung sowie eine spitzensportliche Karriere zu ermöglichen. Aufgrund des hohen Trainingsaufwands - Spitzenathleten trainieren bis zu 30 Stunden pro Woche - und festen Wettkampfterminen kollidierte in der Vergangenheit der sportliche Terminplan oft mit dem Prüfungskalender der Hochschule. Dies soll in Zukunft nicht mehr geschehen. Prof. Dr. Eberhard Menzel unterstrich aber: 'Auch von den Spitzensportlern werden wir weiterhin Spitzenleistungen an unserer Hochschule verlangen. Die Leistungsstandards werden wir nicht senken, wir können diese aber flexibel abfordern.' Vertragspartner der Fachhochschule sind neben dem adh das Dortmunder Studentenwerk, der Olympiastützpunkt Westfalen sowie die Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände NRW. Vertreter aller Partner hatten sich in der Fachhochschule zur Vertragsunterzeichnung eingefunden ((g-vertragsunterzeichnung.jpg;Hans-Martin Stork (Olympiastützpunkt Westfalen), FH-Rektor Prof. Dr. Eberhard Menzel, Rainer Niebur (Studentenwerk) und Roland Joachim (ADH) (v.l.n.r) sowie die FH-Studenten Michael Eiberle, Falk Müller und Maximilian Bandel (v.l.). Sie stehen im Ruder-Kader des Olympia-Stützpunkts.)) Mit flexiblen Studienzeiten, Urlaubssemestern oder individuell abgestimmten Prüfungs- und Abgabeterminen sowie Praktika und Exkursionsteilnahmen sollen die studierenden Spitzensportlerinnen und -sportler unterstützt werden. Immens wichtig ist auch die Bereitstellung von persönlichen Ansprechpartnern, die den Studierenden in Konfliktsituationen beistehen. Hier ist die erste Anlaufstelle Claudia Wolf als Projektverantwortliche und Leiterin des Dezernats für Studentische und Akademische Angelegenheiten, Studienreform. Das Studentenwerk wird die Sportlerinnen und Sportler bei der Bereitstellung von Wohnheimplätzen und gegebenenfalls auch der Verpflegung unterstützen.