Beim Starttag der Leichtathletikwoche bei der Universiade gingen Silke Bachmann (Uni Göttingen) und Katja Keller (HS Mittweida) als Erste für die adh-Leichtathleten im Siebenkampf der Frauen an den Start. Über 100 m Hürden blieben mit 15:01 sec. und 14:04 sec. im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Im anschließenden Hochsprung-Bewerb übersprangen Bachmann 1,72 m, Keller blieb mit 1,78 m nur einen Zentimeter unter ihrer Bestleistung. Im Kugelstoßen kam Silke Bachmann auf eine Weite von 11,34 m, die 200 m Distanz absolvierte sie in 26:00 sec. Mit insgesamt 3.134 Punkten liegt sie als Universiade-Neuling augenblicklich auf Platz 14. Keller erreichte im Kugelstoßen eine Weite von 12,47 m, die 200 m legte sie in 25:67 sec. zurück. Damit erziele sie 3.444 Punkte und steht momentan an sechster Stelle, nicht allzu weit hinter den vor ihr Platzierten, so dass sie am zweiten Tag mit ihren Stärken Weitsprung und 800m-Lauf durchaus noch Plätze gut machen kann. Judith Ritz (HTWK Leipzig) qualifizierte sich über 100 m Hürden mit 13:64 sec. fürs Halbfinale. Das Finale verpasste sie um 1/100 sec. Im Hürdenlauf der Männer starteten Florian Seibold (Uni Heidelberg) und Jan Schindzielorz (TU München). Seibold hinterließ schon im Vorlauf einen sehr guten Eindruck. Nach schwachem Start verfehlte er im Semifinale mit 13,63 sec. seine persönliche Bestzeit nur um 1/100 sec und erzielte die zweitschnellste Semifinal-Zeit. Schindzielorz qualifizierte sich ebenso wie Seibold in 13.85 sec. fürs Finale. Susanne Keil (Uni Frankfurt) qualifizierte sich im Hammerwurf mit einer besseren Weite als bei der WM in Helsinki locker fürs Finale. Katrin v. Bühren (Uni Duisburg-Essen) kam im Weitsprung nicht mit dem Anlauf zurecht und schied mit 6,11 m um 2 cm als 13. aus.