10.11.2007 | Kategorie: Archiv , 2007 ,

ENAS-Konferenz in Ghent

Hochschulsportverantwortliche aus 19 Europäischen Ländern trafen sich in Ghent, um aktuelle Themen und gemeinsame Interessen zu diskutieren. Zentrales Anliegen der jährlich stattfinden Konferenz ist auch der Netzwerkgedanke und der internationale Austausch mit Hochschulsportprofis aus benachbarten Ländern.

Am Fuße der Belgischen Ardennen fand vom 07. bis 11.11.2007 die jährliche Konferenz des European Network of Academic Sport Services (ENAS) statt. Als ein Themenschwerpunkt wurde der studentische Spitzensport in Europa und seine spezifischen Fördermöglichkeiten diskutiert und durch drei Beiträge aus Irland, Spanien und Deutschland inhaltlich unterfüttert. Der Leiter des Hochschulsportzentrums der UCD in Dublin erläuterte das dortige Programm zur Förderung des Wettkampfsports, ein Vertreter der größten Universität von Barcelona gab einen Einblick in das dort praktizierte Tutorenprojekt zur Unterstützung von Spitzensportlerinnen und -sportlern und der adh-Generalsekretär, Olaf Tabor, stellte das hiesige Spitzensportprojekt „Partnerhochschule des Spitzensports“ in seinen Grundzügen vor. Vertreterinnen und Vertreter aus insgesamt 19 Ländern nahmen an den Vorträgen, Diskussionen und Beratungen teil. Aus deutscher Sicht waren die Hochschulen aus Kiel, Hamburg, Braunschweig, Münster und Aachen vertreten. Als weitere Themen wurden behandelt: • Sponsoring und Fundraising im universitären Sport • Besuchsprogramm für die Sportstätten der Universität Ghent • Spitzensport und Studium • Fördermodelle für studierende Spitzensportlerinnen und -sportler • Gesundheitsvorsorge für einen gesunden Campus • Sportstättenmanagement • Das Belgische Hochschulsportmodell 'Voneinander lernen' war ein wesentliches Motiv für den Besuch der Veranstaltung in Flandern. Neben den sachorientierten Programmbestandteilen der Konferenz stehen insbesondere die bilateralen Austauschmöglichkeiten für Organisatoren und Teilnehmer in Vordergrund. Entsprechender Freiraum wird letzterem Bedürfnis durch ein umfangreiches Rahmenprogramm gewährt. Parallel zur ENAS-Konferenz fand eine Fortbildungsveranstaltung Belgischer Sportadministratoren statt, deren Programm insbesondere für das Thema Spitzensport parallel geschaltet und gemeinsam bearbeitet wurde. Diese Form inhaltlicher Kooperation wurde sowohl von den Teilnehmenden als auch vom ENAS-Präsidenten, Peter Lynen, gelobt und als ein innovatives und zukunftsträchtiges Vorgehen beurteilt. Weiterführende Informationen und eine ausführliche Dokumentation der jüngsten Veranstaltung sind über die ENAS-Website abrufbar.