04.11.2008 | Kategorie: Archiv , 2008 ,

Emotionaler Zieleinlauf für TANDEM-Projekt

Die Abschlussveranstaltung des dritten Mentoringprojektes TANDEM am 31. Oktober und 01. November 2008 in Hamburg war von einer sehr persönlichen Atmosphäre gekennzeichnet: Den letzten Stunden bis zum offiziellen Ende der Projektlaufzeit begegneten die Mentees, Mentorinnen und Mentoren, das Projektteam und die adh-Vertreterinnen und -Vertreter mit einem „lachenden und einem weinendem Auge“.

((<Tandem_Abschluss_4.jpg)) Nach der Begrüßung durch die Projektverantwortlichen Britt Dahmen, Ines Lenze und Michaela Röhrbein sowie durch das adh-Vorstandsmitglied Iris Olberding und den adh-Bildungsreferenten Dirk Kilian begann die Analyse des Projektes in getrennten Arbeitsgruppen, in denen Mentees, Mentorinnen und Mentoren die vergangenen 18 Monate aus zwei verschiedenen Blickwinkeln und Rollen durchleuchteten. Ein gemeinsames Ergebnis war, dass niemand die gesammelten einzigartigen Erfahrungen missen möchte. Zum einen hatte sich bei den meisten der acht Tandems ein freundschaftlich-persönliches Verhältnis entwickelt, zum anderen haben beide Seiten von der Zusammenarbeit profitieren können. In privater & Hamburger Atmosphäre konnten die Gespräche nach der gelenkten ersten Abschlussrunde im nächsten Programmpunkt frei fortgeführt werden – dann wieder gemeinsam zwischen Mentees und Mentorinnen und Mentoren. Nach einer sympathisch geführten Tour über den Hamburger Kiez erfolgte der Austausch beim Abendessen im „Portugiesenviertel“, eines der Szeneviertel der Hansestadt. Anfang April 2008 hatte im Rahmen der Zwischenbilanz und dem Kaminabend in Berlin das letzte gemeinsame Treffen in dieser Konstellation stattgefunden. Folglich herrschten lautstarke und muntere Unterhaltungen, und der erste Programmabschnitt der Abschlussveranstaltung verabschiedete sich in die späte Hamburger Nacht. ((<tandem_abschluss_3 zweiten veranstaltungstag begrüßte das projektteam die teilnehmenden im bootshaus der universität ihre räumlichkeiten für dieses meeting zur verfügung stellten. tag startete mit dem impulsreferat hamburger diplompädagogin nina stiewink unter thema als führungsinstrument wie durch wertschätzung wertschöpfung referentin vermittelte den zuhörerinnen und welche wege bausteine coaching humanistische grundhaltung verfolgt. anknüpfende gruppenphase frage: heißt wertschätzende wertschöpfende leitungsverantwortung fokussierte insbesondere studentische engagement. basis von lösungsansätzen wurde gemeinsam entwickelt. damit ist eine institutionalisierte form des symmetrischen feedback-gesprächs vor allem zwischen unterschiedlichen hierarchie-ebenen in einer hochschulsporteinrichtung einen austausch auf augenhöhe vorgesetzten mitarbeiterinnen mitarbeitern ermöglichen soll.>Tandem_Abschluss_2.jpg)) Dann präsentierten letztmalig die einzelnen Tandems ihre Ergebnisse der Zusammenarbeit: Sehr lebendig und kreativ ließen sie die Gruppe an ihren Arbeitsprozessen teilhaben. Standen einige der Mentees vor 18 Monaten noch vor der Frage „Wie bewältige ich mein Examen?“, so beschäftigten sich viele in den vergangenen 6 Monaten eher mit der Frage „Wo und wie bewerbe ich mich?“. Allen Mentees wurde eine enorme Entwicklung sowohl auf fachlicher als auch auf persönlicher Ebene bescheinigt. In mancher Hinsicht hatten sich auch die Vorstellung des weiteren Lebensweges insgesamt konkretisiert. Besonders erfreulich war die Ankündigung einiger Tandems, dass sie auch nach diesem Wochenende weiterhin zusammenarbeiten werden. Auch das Netzwerk unter den Mentees soll aufrecht erhalten werden, seitens des adh wird dies durch ein alle zwei Jahre stattfindendes Netzwerktreffen unterstützt. Aus den Tandems sind größtenteils Freundschaften hervorgegangen, die einander Sicherheit und Unterstützung bieten. Symbolisch und um diesen Zustand der Unterstützung und Sicherheit, aber auch des Loslassens zu bekräftigen, überreichten Britt Dahmen, Ines Lenze und Michaela Röhrbein ihren betreuten Tandems einen „Kletterachter mit Karabiner“ und ein Zertifikat über die Teilnahme des Projekts. Für sie als Projektteam sei es vor allem faszinierend und motivierend, wie dieses Projekt es schaffe, Menschen zu bewegen und Veränderungen und Entwicklungen spürbar und sichtbar zu machen.</tandem_abschluss_3>