19.06.2007 | Kategorie: Archiv , 2007 ,

Elfmeter: Das bestimmende Element der MLP DFHM Fußball 2007!

Vom 28. bis 31. Mai trafen sich in Saarbrücken die besten Deutschen Fachhochschulteams zur Endrunde im Fußball. Bei den MLP DFHM herrschte bis in die letzten Sekunden Hochspannung auf dem Spielfeld - bei keiner DFHM hatte es bislange so viele Elfmeter gegeben, wie an diesem Wochenende!

Die MLP-Fachhochschulmeisterschaften im Fußball wurde vom HS-Sport der HTW des Saarlandes im Rahmen der Feierlichkeiten „50 Jahre Saarland“ in Saarbrücken ausgetragen Die Schirmherrschaft dieser Veranstaltung hat Ministerpräsident Peter Müller übernommen. Den Auftakt der Veranstaltung bildete am 28. Mai 2007 die Eröffnungsfeier mit anschließendem Abendessen in der Aula 'Am Waldhausweg'. Einen Höhepunkt bildete dabei die Gruppenauslosung mit folgender Gruppenbesetzung: Gruppe A: Gesetzt wurde der letzt jährige Deutsche FH-Meister FH Deggendorf und hinzugelost wurden die WG Hof sowie die FHs Frankfurt, Remagen, Offenburg und Magdeburg-Stendal. In Gruppe B wurde der Ausrichter, die HTW des Saarlandes, gesetzt. Darüber hinaus kamen durch das Los die Mannschaften der FHs Braunschweig-Wolfenbüttel, Brandenburg, FH Harz-Wernigerode, Jena und Bingen in Pool B. Bereits die Vorrunde, die an der Herrmann-Neuberger Sportschule ausgetragen wurde, sorgte für Hochspannung. In Gruppe A wurde die FH Remagen Gruppensieger mit einer Bilanz von fünf Siegen - gefolgt von der FH Frankfurt, die sich mit einem in letzter Minute erzielten Treffer den zweiten Platz sichern konnte. Dritter wurde die FH Deggendorf gefolgt von der FH Hof, FH Offenburg und der FH Magdeburg-Stendal. Somit hatten sich aus der Gruppe A fürs Halbfinale die FH Remagen und die FH Frankfurt qualifiziert. In der Gruppe B konnte sich die HTW des Saarlandes ebenfalls mit fünf Siegen als Gruppensieger durchsetzen. Sie verwies die FH Braunschweig-Wolfenbüttel auf Rang zwei, die folgenden Plätze belegten die FH Harz-Wernigerode, FH Jena, FH Bingen und der FH Brandenburg. Somit waren aus der Gruppe B die HTW des Saarlandes und die FH Braunschweig-Wolfenbüttel für das Halbfinale qualifiziert. Die Finalrunde wurde in dem benachbarten Stadion „Am Kieselhumes“ ausgetragen. Das erste Halbfinale war die Begegnung zwischen der FH Remagen und der FH Braunschweig-Wolfenbüttel und endete nach spannenden 2 x 30 min. 0:0. Im anschließenden Elfmeterschießen hatte die FH Remagen die besseren Schützen auf ihrer Seite und konnten sich fürs Endspiel qualifizieren. Im zweiten Halbfinale spielten die HTW des Saarlandes und die FH Franfurt gegeneinander. Auch dieses Spiel endete 1:1 Unentschieden, wobei die HTW des Saarlandes lange als klarer Sieger der Begegnung aussah bis 90 Sekunden vor Schluss die FH Frankfurt durch ein sensationelles wie auch glückliches Kopfballtor zum Ausgleich kam. Somit musste auch diese Begegnung durch Elfmeterschießen entschieden werden. Dabei gewann die die FH Frankfurt mit 5:4 Toren. Im Spiel um Platz 3 standen sich die HTW des Saarlandes und die FH Braunschweig-Wolfenbüttel gegenüber. Nach spannenden 60 min. zeigte die Tafel 2:2. Wieder musste ein Elfmeterschiessen das Spiel entscheiden und der glückliche 4:2-Sieger hieß HTW des Saarlandes. Einen besonderen Höhepunkt vor dem anstehenden Endspiel zwischen der FH Remagen und der FH Frankfurt war eine Fallschirmspringerstaffel die zum Anpfiff des Spiel den Spielball aus der Luft zum Anstoßpunkt brachte und die anwesenden Zuschauer wie Mannschaften zum Staunen brachte. Bevor der Anstoß zum Endspiel erfolgte, verlieh die Deutsche Nationalhymne dem gut organisierten Turnier einen würdigen Abschlussrahmen. In dem Endspiel, das von einem hervorragenden Schiedsrichtergespann geleitet wurde, hatte zunächst die FH Remagen den besseren Start, kontrollierte das Spiel und ging verdient mit 1:0 in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte merkte man Remagen den Kräfteverschleiß durch die Vielzahl der Spiele in den letzten Tagen an. Die FH Frankfurt kam immer besser ins Spiel und schaffte es - wie in beiden letzten Spielen zuvor - durch ein spektakulären Aufsetzertreffer, der dem Torwart von Remagen über den Kopf hinweg strich, zum viel umjubelten Ausgleichstreffer, der in den letzten zwei Spielminuten viel. So musste auch das Endspiel durch ein Elfmeterschießen die Endscheidung bringen, wer Deutscher Fachhochschulmeister 2007 wird. Die besseren Nerven hatten hierbei die Spieler der Frankfurter Mannschaft und sie gewannen das Elfmeterschießen mit 6:5 Toren. Frankfurt hatte auf Grund ihrer Moral und Einstellung, das Glück auf ihrer Seite, immer in den letzten Minuten den Ausgleichstreffer zu erzielen und so den Titel des Deutschen Fachhochschulmeisters 2007 hoch verdient!