Justus-Liebig-Universität Gießen
Erfolgreich in Sport und Studium – die Ehrung verdienter Sportlerinnen und Sportler an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) zeigte eindrucksvoll, wie studentischer Spitzensport und akademische Bildung Hand in Hand gehen können. Für ihre herausragenden Erfolge im Wettkampfjahr 2025 wurden insgesamt 17 Studierende der Uni Gießen ausgezeichnet, die bei Deutschen Hochschulmeisterschaften sowie auf nationaler und internationaler Ebene Spitzenleistungen erbracht hatten.
Die geehrten Aktiven repräsentierten dabei eine beeindruckende sportliche Bandbreite: Von Leichtathletik, Rudern und Judo über Reiten, Discgolf und Taekwondo bis hin zu Handball, Basketball, Sportschießen und Beachvolleyball. Besonders ragte unter anderem Marc Weber heraus, der bereits bei Olympischen Spielen als auch bei Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern überzeugte. Auch Taekwondo-Athletin Sarah Spillmann sowie Judoka Karina Sydykova wurden jeweils für ihre DHM-Titel 2025 geehrt.
Neben den Erfolgen bei Hochschulmeisterschaften wurden zudem Athletinnen und Athleten geehrt, die neu im Rahmen der Initiative „Partnerhochschule des Spitzensports“ gefördert werden.
Ruhr Universität Bochum
Auch bei der traditionellen Ehrung sportlich erfolgreicher Studierender der Ruhr-Universität Bochum, die Ende 2025 erstmals im Bochumer Stadtarchiv und im Zeichen der FISU World University Games Rhein-Ruhr stattfand, standen herausragende Leistungen im studentischen Spitzensport im Mittelpunkt. Geehrt wurden unter anderem Judoka Emily Gränitz, das Lacrosse-Damenteam für den Turniersieg bei der adh-Open 2025, Leichtathletinnen und Leichtathleten – darunter Stabhochspringer Constantin Rutsch – sowie die besonders erfolgreichen Teams im Rudern und Schwimmen, wobei letzteres bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft insgesamt 23 Medaillen gewann. Zudem erhielten drei Studierende, darunter auch Constantin Rutsch, eine Auszeichnung für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement als Obfrauen und -männer. Auch für die elf Teilnehmenden an den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games gab es eine besondere Würdigung.
Universität Münster
Münster ließ sich die Chance ebenso wenig nehmen, die sportlichen Aushängeschilder der Universität in den Fokus zu nehmen. So wurden 64 Athletinnen und Athleten ausgezeichnet, die 2025 bei Deutschen Hochschulmeisterschaften sowie bei den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games herausragende Leistungen gezeigt hatten. Besonders erfolgreich präsentierten sich dabei die Fechterinnen Clara Sophie Neumann, Anna-Cathrin Barth, Alexia Hoffmann und Maria Adrian, die den DHM- Titel im Florett holten, sowie die Futsal-Teams der Frauen und Männer, die beide ebenfalls bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft triumphierten.
In der Leichtathletik überzeugten unter anderem Benjamin Gebhardt mit seinem DHM-Sieg über die 400 Meter in der Halle sowie Luka Herden, der im Weitsprung Bronze bei den FISU Games holte. Auch Pia Schlattmann wurde für ihren fünften Platz über die 5.000 Meter bei Rhine-Ruhr 2025 geehrt.
Im Trampolinturnen wurde das Synchron-Duo Lara Materne und Anne Franzina von Hälfen für ihren DHM-Sieg gewürdigt, genauso wie der Ruder Mixed Achter für seinen dritten Platz bei der DHM.
Nicht zuletzt im Schwimmen zeigten die Münsteraner Studierenden ihre Leistungsstärke – so wurde unter anderem Anna-Lena Kuhn für gleich vier DHM-Medaillen ausgezeichnet.
adh-Generalsekretär Benjamin Schenk hob hervor: „Die Ehrungen in Gießen, Bochum und Münster haben eindrucksvoll gezeigt, mit wie viel Wertschätzung und Begeisterung den studentische Spitzensportlerinnen und -sportler an den Partnerhochschulen des Spitzensports begegnet wird. Die Atmosphäre war geprägt von großem Respekt vor den besonderen Leistungen, die die Studierenden tagtäglich zwischen Hörsaal, Training und Wettkampf erbringen. Es ist ein starkes Signal, dass die Hochschulleitungen diese Erfolge sichtbar anerkennen und damit die Bedeutung der Dualen Karriere nachhaltig stärken.“
