25.11.2004 | Kategorie: Archiv , 2004 ,

dsj - Fachtagung zum Thema Gender Mainstreaming

Inken Behrens und Melanie Heil vertraten den adh bei der dsj-Fachtagung Personalentwicklung und Gender Mainstreaming - Gewinnung und Bindung junger Männer und Frauen für ein Engagement im Sport am 19. November 2004 in Frankfurt a. M.

Die Tagung begann mit verschiedenen Grußworten sowie mit dem Referat von Dr. A. Jochmann-Döll (Essen) über das Thema Gender Mainstreaming als Chance für erfolgsversprechende Personalentwicklung. Sie beschrieb kurz die Bereiche des Gender Mainstreaming sowie der Personalentwicklung in ihren Kernaufgaben um anschließend Instrumente zu präsentieren, wie Chancengleichheit feststellbar ist und wie hier Strategien des GM in der Personalentwicklung einsetzbar sind. Der zweite Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Baur und Dr. phil. Ulrike Burrmann (Uni Potsdam) hatte das Thema der Partizipation im Sportverein mit dem Schwerpunkt der Geschlechterunterschiede. Sie stellten eine Untersuchung von 2001 einer Studie von 1975 gegenüber in denen das Engagement von Männer und Frauen im Sport von 15 - 26 Jahren untersucht wurde. Das Ergebnis lautete, dass das Engagement von jungen Männern stagniert und sich das der Frauen sich erhöht hat. Am Nachmittag wurden 3 Foren angeboten mit den Themen: 1. Alt hilft Jung – Jung hilft Alt Hier wurde unter anderem das adh-Mentoring Projekt vorgestellt. 2. Jugend gestaltet Zukunft – Gender und Partizipation Beispielhaft stand bei diesem Workshop das Juniorteam Hessen im Mittelpunkt. 3. Qualifizierungsmodelle in der Personalentwicklung Die Uni Münster stellet das Modell „Quasi“ mit seinen Vor- und Nachteilen vor. Rundum eine gut nachgefragte Veranstaltung. Es wurde aber auch deutlich, dass im Thema Gender Mainstreaming noch viel Bildungsarbeit geleistet werden muss.