03.12.2007 | Kategorie: Archiv , 2007 ,

DOSB-Workshop SPORT PRO GESUNDHEIT

Am 22. und 23. November 2007 fand in Uslar-Volpriehausen der diesjährige DOSB-Workshop SPORT PRO GESUNDHEIT statt. Dabei standen die Weiterentwicklung des Qualitätssiegels sowie Umsetzungsstrategien und Erfahrungsberichte der Sportverbände und Landessportbünde im Vordergrund.

Zahlreiche Vertretende der Sport- und Landesverbände des Deutschen Olympischen Sportbund waren am Donnerstag, den 22. November 2007 in das beschauliche Uslar-Volpriehausen bei Göttingen angereist, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Gesundheitspolitik informieren zu lassen und eigene Erfahrungen auszutauschen. Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer von der Universität Frankfurt/ Main, Beiratsmitglied in der Sportentwicklung des DOSB, eröffnete die Veranstaltung mit einem Vortrag zu den internationalen Perspektiven des Gesundheitssports innerhalb von EU und WHO. Dem schloss sich ein Vortrag des Sportmediziners PD Dr. Lutz Vogt an, welcher dem Plenum die Notwendigkeit und die wichtigsten Umsetzungsschritte eines gezielten Qualitätsmanagements bei Gesundheitsprogrammen darstellte. Im weiteren Verlauf des Nachmittags wurde die Weiterentwicklung des Qualitätssiegels in Harmonisierung mit den Anforderungen der Krankenkassen sowie bereits bestehende Erfahrungen mit (teil) standardisierten Programmen vorgestellt und diskutiert. Den Abschluss des Tages bildete die Vorstellung zweier Modelle für den Setting-Ansatz in Prävention und Gesundheitsförderung durch Vertretende des Nordrhein- Westfälischen LandesSportBunds sowie des Bayerischen Landes Sportverbands. Den Freitagvormittag eröffnete Dr. Sabine Wedekind, Leiterin des Ressorts Präventionspolitik und Gesundheitsmanagement des DOSB, mit einem Überblick zu den aktuellen gesundheits- und sportpolitischen Entwicklungen. Ein wichtiger Impuls wird dabei von dem aktuell in der Diskussion befindlichen Präventionsgesetz ausgehen. Diesen Prozess versucht der DOSB aktiv inhaltlich zu begleiten, um den Stellenwert des Sports darin entsprechend positionieren zu können. Den Abschluss der Veranstaltung bildeten Informationen über das Akkreditierungsverfahren zum Siegel SPORT PRO GESUNDHEIT sowie Erfahrungsberichte dazu aus den Verbänden. Hier zeigte sich die etwas besondere Stellung des adh, der ohne eigene Übungsleiterlizenzausbildung seinen Mitgliedshochschulen die Zertifizierung von Gesundheitsprogrammen ermöglichen kann, wovon bis dato jedoch kaum Gebrauch gemacht wird. Das DOSB-Siegel ist eine gemeinsam mit der Bundesärztekammer entwickelte bundesweit anerkannte qualifizierte Zertifizierung für Gesundheitskurse. Sie ermöglicht zudem den Mitgliedern eine Teilerstattung der Kurskosten über §20 SGB V durch die Krankenkassen und ist zudem auch von einigen Kassen über §65 SGB V in deren Bonusprogramm aufgenommen worden. Nähere Informationen erhalten sie über unseren Bildungsreferenten Dirk Kilian oder direkt über [[http://www.sportprogesundheit.de; www.sportprogesundheit.de]]