Verbände und Vereine werden darin unterstützt, die Angebotsstrukturen stärker an den Interessen von Frauen aus sozial schwierigen Milieus, hier insbesondere Mädchen und Frauen mit Zuwanderungsgeschichte, anzupassen und für den Vereinssport zu begeistern. Das nachhaltige Integrations-Projekt soll jetzt gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit für einen Gesamtzeitraum von zweieinhalb Jahren realisiert werden. Die Projektdauer für die teilnehmenden Verbände und ihre Vereine beläuft sich dabei auf eineinhalb Jahre. Der DOSB möchte gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen einerseits einen besseren Zugang für Migrantinnen ermöglichen, die den Wunsch eines regelmäßigen Sportengagements hegen, und andererseits eine Sensibilisierung und interkulturelle Öffnung der Verbands- und Vereinsarbeit erreichen. Dazu werden in den Vereinen sportartspezifische und/ oder gesundheitsorientierte Kursangebote mit einem Zusatzangebot kombiniert. Hierfür können Mittel in begrenztem Umfang zur Verfügung gestellt werden. Deshalb werden die Sportverbände aufgerufen, mit ihren Vereinen ihr Interesse an diesem Netzwerkprojekt anzuzeigen und sich zu bewerben. Im Projekt gibt es die Möglichkeit der Finanzierung einer halben Personalstelle, für die jedoch auch Eigenmittel (siehe Ausschreibung) erbracht werden müssen. Der Bewerbungsbogen soll bis spätestens ''24.11.2008'' zurückgesendet werden. Eine vom DOSB- Präsidium eingesetzte Jury wählt aus den Bewerbungen fünf Mitgliedsorganisationen zur Projektumsetzung aus. Fragen zum Netzwerkprojekt und zur Bewerbung beantworten beim DOSB Verena Zschippang Tel. (069) 6700-272 , E-mail: [[zschippang@dosb.de]] oder Gitta Axmann, Tel. (069) 6700-219 , E-mail: [[axmann@dosb.de]]. Weitere Informationen sowie die Ausschreibung und das Anmeldefomular zum Download: [[http://www.dosb.de/de/sportentwicklung/frauen-im-sport/themenfelder/migrantinnen-im-sport/]]