Vom 22. bis 24. Juni 2007 fanden in der Sporthalle Königshügel der RWTH Aachen die Deutschen Hochschulmannschaftsmeisterschaften im Fechten statt. Ausgerichtet wurden die DHM Fechten vom Hochschulsportzentrum der RWTH Aachen und dem Sportreferat an den Aachener Hochschulen für den adh. Gefochten wurde in den drei Waffengattungen: Florett, Degen und Säbel. Die spannenden Gefechte wurden zwischen hochkarätigen Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern sowie Freizeitfechterinnen und Freizeitfechtern ausgetragen. Sowohl Weltklasseathleten als auch Anfänger gehörten zu den über 300 Fechterinnen und Fechtern aus 25 Hochschulen des gesamten Bundesgebiets. Die Aachener Herren konnten sich in der Disziplin Degen nach einem sensationellen, nervenaufreibenden Gefecht gegen Tübingen den ersten und somit die Meisterschaft sichern. Im Florett der Herren setzte sich das Team der FH Jena vor der WG Mannheim durch, Aachen wurde auf Rang drei verwiesen. Im Florett standen die Damen der Uni Bochum, der WG München und der WG Mainz auf dem Treppchen. Im Damen-Säbel konnten sich die Mainzerinnen vor Bochum und Tübingen über Rang eins freuen. Neben der sportlichen Abwicklung der Veranstaltung wurden auch die Rahmenbedingen in Aachen von den Teilnehmenden überaus positiv bewertet. ((fechten_dhmm_2007_banner.jpg)) Sowohl die organisatorische Betreuung als auch das Catering fanden großen Anklang bei den Studierenden. So zeichnete dieses einmalige Sportevent neben Taktik, Respekt und Leidenschaft im sportlichen Bereich, auch Spaß und Zufriedenheit im „Drumherum“ aus. Auch Michael Mahler, Disziplinchef Fechten im adh, freute sich über die engagierten 112 Teams aus ganz Deutschland und dankte dem Hochschulsportzentrum für die gute Zusammenarbeit. Großen Anklang fand ein Livestream zum Turnier, der erstmalig vom HSZ in Kooperation mit dem Rechenzentrum der RWTH Aachen angeboten wurde und über den auch abseits der Halle online die spannendsten Kämpfe verfolgen konnten. Die allgemeine Begeisterung gegenüber diesem außergewöhnlichen Sport wurde eloquent auf den Punkt gebracht: „Es ist wie Schach im Formel1-Tempo“, beschreibt Robert Scholz der FH Jena die Ästhetik und Dynamik des Fechtens. Trotz dieses sehr kämpferisch anmutenden Gegeneinanders auf der Fechtbahn herrschte aber durchweg eine sehr fröhliche und freundschaftliche Atmosphäre. Traditionell fand am Abend des ersten Turniertages die Fechter-Fete im Vives statt, auf der der Austausch der Fechter aus ganz Deutschland fortgesetzt werden konnte. [[>Fechten_Team_2007_Ergebnisbogen_adh.pdf;Die Ergebnisübericht zum Download]]