Die Deutschen Hochschulmeisterschaften Volleyball am 30.06.2007 und 01.07. 2007 in München waren gekennzeichnet durch eine Reihe von Überraschungen. 17 Mannschaften waren in München angetreten um die Meister 2007 zu ermitteln: die WG Berlin, die TU Dresden, die WG Regensburg und die WG München als Ausrichter stellten jeweils ein Frauen- und ein Männerteam. Bei den Studentinnen stellten die WG Hamburg, Uni Stuttgart I, WG Köln, Uni Bayreuth und WG Saarbrücken jeweils ein Team. Bei den Studenten waren die WG’s aus Gießen, Erlangen-Nürnberg, Braunschweig und Mainz vertreten. Bereits in der Vorrunde zeichnete sich ab, dass die Karten im Volleyball neu gemischt wurden. Bei den Frauen musste sich das favorisierte Team aus München der WG Hamburg mit 0:2 geschlagen geben. In den beiden anderen Gruppen konnten die WG Köln und die WG Saarbrücken ihre Spiele als Gruppenerste beenden. In der Zwischenrunde gab es sehr hochklassige und spannende Begegnungen. Hamburg, Regensburg, Saarbrücken und München konnte sich schließlich für das Halbfinale am Sonntag qualifizieren. Bei den Männern wurde in zwei Vierergruppen gespielt. In Gruppe 1 zeigte der fünffache Meister in Folge WG München ungeahnte Schwächen und musste zwei Niederlagen einstecken. In der Gruppe 2 belegte die WG Mainz den ersten Platz vor der WG Regensburg. Beide Halbfinalspiele bei den Frauen waren vorweggenommene Endspiele. Die Entscheidung ging über 3 Sätze und wurde erst nach hartem Kampf entschieden. Hamburg (2:1 gegen München) und die Überraschungsmannschaft aus Regensburg (2:1 gegen Saarbrücken) waren schließlich die glücklichen Gewinner. Bei den Männern war die Sache eindeutiger. München schlug Mainz mit 2:0 und Erlangen-Nürnberg besiegte Regensburg ebenfalls mit 2:0. Was dann in den beiden Finalspielen geboten war, entsprach höchstem Volleyballniveau und begeisterte sowohl die Aktiven als auch die Zuschauer. Bei den Frauen zeigte Hamburg gegen die Überraschungsmannschaft aus Regensburg (gecoacht von der ehemaligen Olympiateilnehmerin Rike Drauschke) eine konstant hochklassige Leistung konnte das Finale knapp mit 2:1 für sich entscheiden. Bei den Männern durchbrach das Team aus Erlangen, bestückt mit 4 Erstligaspielern, die Serie der Münchner. Überglücklich lagen sich die Spieler aus Erlangen-Nürnberg nach dem überzeugenden 2:1 Sieg gegen die Münchner Rivalen in den Armen. ((volleyball-muenchen-07.jpg)) Disziplinchef Gerd Westphal und Organisationschef Manfred Utz konnten zusätzlich als beste Spielerinnen und Spieler auszeichnen: Swantje Basan (WG Hamburg) als beste Zuspielerin, Kerstin Ahlke (WG Hamburg) als beste Angreiferin, Iris Nachtmann (WG Regensburg) als beste Blockspielerin, Patrick Steuerwald (WG München) als besten Zuspieler, Johann Löwen (WG Erlangen-Nürnberg) als besten Angreifer und Jaromir Zachrich (WG Erlangen-Nürnberg) als besten Blockspieler. Fazit: Das sportliche Niveau der Deutschen Hochschulmeisterschaften Volleyball kann sich sehen lassen. Ein Lob allen Spielerinnen und Spielern, die sich durch sehr sportliches und faires Verhalten während der Spiele auszeichneten und auch außerhalb der Spiele die Disziplin zeigten, die man von Studierenden erwartet. Eine gelungene Meisterschaft. [[>ergebnisse-voba-07.pdf;Ergebnisse der DHM Volleyball 2007]]