04.10.2004 | Kategorie: Archiv , 2004 ,

Dezentrale adh-Fortbildung - Jollensegeln

Für 3 Tage (24. bis 26. September 2004) trafen sich in Hamburg 24 Segelkursleiter und -kursleiterinnen zu einem vom Hochschulsport Hamburg ausgeschrieben dezentralen adh-Seminar.

Für 3 Tage (24. bis 26. September 2004) trafen sich in Hamburg 24 Segelkursleiter und -kursleiterinnen zu einem vom Hochschulsport Hamburg ausgeschrieben dezentralen adh-Seminar. Die Zielgruppe bildeten Kursleitungen der Hochschulsportstandorte, die im Bereich Jollensegeln aktiv sind. Die Teilnehmer kamen aus den Städten Aachen, Berlin, Hannover, Marburg, Konstanz und Hamburg. Die Gegebenheiten des Hochschulsport Hamburg mit einem eigenen Bootshaus direkt an dem Segelrevier Außenalster im Zentrum der Stadt bieten ideale Voraussetzung für die praktische Erprobung in Verbindung mit theoretischer Aufarbeitung. Praxis- und Theorieeinheiten wechselten sich ab im Programm. Ideale Windbedingungen, wenn auch bei relativ kühlen Temperaturen, sorgten dafür, dass das geplante Seminarprogramm vollstängig eingehalten wurde. Das Referententeam setzte sich zusammen aus Segelkursleitungen des Hochschulsports und Mitgliedern des Fachbereichs Sportwissenschaft / Fachleitung Segeln. • Neben einer umfassenden Information über die vielfältigen Wassersportaktivitäten des Hochschulsport Hamburg, wurden konzeptionellen Grundlagen der Segelausbildung in Hamburg diskutiert. • Es bestand die Möglichkeit, beide Bootsflotten des Hochschulsports (zehn 470er-Jollen und zehn Alezan-Jollen) kennenzulernen. Somit konnten sowohl der Bereich der Hamburger Anfängerausbildung als auch Ausschnitte aus dem Kursangebot für fortgeschrittene Jollensegler den Seminarteilnehmern praktisch vermittelt werden. • Ein Seminarteil beschäftigte sich mit dem Einsatz neuer Medien im Segelsport und Segelunterricht. Verschiedene E-Learningprogramm wurden vorgestellt und auf ihre Verwendbarkeit im Unterricht beurteilt. • Für den Bereich des Segelns mit Jollen und Dickschiffen (Exkursionen, Freizeiten , Ausbildungstörns) wurden schon bestehende erfolgreiche Kooperationen mit Reiseveranstaltern und zwischen verschiedenen Hochschulen vorgestellt. Dieses Feld der Vermittlung von Wassersporterfahrungen „oberhalb“ des stationären Kursbetriebes an den Hochschulstandorten fand großes Interesse der Anwesenden, weil es attraktive Segelangebote im Hochschulsport auch dann erlaubt, wenn die personellen und materiellen Voraussetzungen nicht oder nur eingeschränkt vorhanden sind. • Mit einer Abschlussregatta in Form einer Staffel (“Fliegender Crewwechsel“ nach jeder gesegelten Bahn) endete das Seminar. Die Auswertungen und Ergebnisse werden in die Fachtagung Segeln des adh zurückfließen. Aus dieser Fachtagung war die Idee eines solchen Erfahrungsaustausches entstanden. Ein Fortführung ist als Wunsch von allen Teilnehmern geäußert worden. Sowohl um andere Konzeptionen in Bezug zu anderen Segelrevieren kennenzulernen, als auch um den Erfahrungsaustausch in regelmäßigen Abständen sicherzustellen. Hochschulsport Hamburg Philipp Hatje