29.06.2007 | Kategorie: Archiv , 2007 ,

Deutschland will sich um die Universiade 2013 bewerben

Vor 18 Jahren wurde zuletzt die Sommer-Universiade in Deutschland, Duisburg, ausgerichtet. Im Sommer 2013 könnten studierende Spitzensportlerinnen und Sportler aus aller Welt erneut in Deutschland zu Gast sein: Der adh will sich um die Ausrichtung der Sommer-Universiade 2013 bewerben.

((banner_2013_558.jpg)) Der adh will sich mit Unterstützung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium des Innern (BMI) für die Austragung der Sommer-Universiade 2013 bewerben. In 15 Olympischen Sportarten gingen dann die besten studentischen Spitzensportlerinnen und -sportler aus mehr als 150 Nationen an den Start. Insgesamt würden mehr als 10.000 Aktive und Offizielle in Deutschland erwartet und eine deutsche Sportstadt hätte die akademische Jugend der Welt für gut zwei Wochen zu Gast. „Mit nur 160 Tagen Vorbereitungszeit fand 1989 in Duisburg letztmalig eine Universiade in Deutschland statt“, erklärt adh-Generalsekretär Olaf Tabor. „Damals halfen die Deutschen dem Weltverband aus einer Krisensituation, als die Veranstaltung kurzfristig vom eigentlichen Ausrichter in Südamerika zurückgegeben wurde und auszufallen drohte.“ In den zurückliegenden Jahren hat sich die Universiade rasant weiterentwickelt und wird heute von zahlreichen Ländern als wichtige Station ihrer Athletinnen und Athleten auf dem Weg zu Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen gesehen. Es verwundert daher nicht, wenn der adh-Vorstandsvorsitzende, Bernd Lange, feststellt: „Deutsche Olympiateams setzen sich in erheblichem Maße aus Studierenden zusammen. Über 40% der Aktiven von Athen 2004 hatten einen akademischen Hintergrund.“ Unter Deutschlands erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern sind mit Jan Fitschen (Leichtathletik), Petra Dallmann, Annika und Thomas Lurz (Schwimmen), Ole Bischof (Judo) sowie Ditte Kotzian (Wasserspringen), um nur einige zu nennen, zahlreiche Aktive, die bei Universiaden Station gemacht und erste internationalen Medaillen errungen haben. „Die Universiade ist heute keine reine Nachwuchsspitzensportveranstaltung mehr.“ Einen Beleg dafür sieht Tabor in der Tatsache, dass „die Zahl etablierter Top-Athleten von Universiade zu Universiade steigt.“ Bei der kommenden Sommer-Universiade in Bangkok vom 8. bis 18. August 2007 erwarten die adh-Verantwortlichen daher auch eine wegweisende Standortbestimmung für die exakt ein Jahr später in vergleichbarem Klima stattfindenden Olympischen Spiele in Peking. Um sich beim Weltverband des Hochschulsports, der International University Sport Federation (FISU), mit einer weltweit konkurrenzfähigen Bewerbung vorstellen zu können, wird der adh bis Ende des Jahres eine geeignete Sportmetropole auswählen, die sich gemeinsam mit ihm als Ausrichterstadt für die Universiade 2013 bewerben wird. Bernd Lange: „Von Deutschland erwartet man international bereits seit einiger Zeit eine Universiade-Bewerbung. Angesichts der mittlerweile großen Konkurrenz, aus der der Weltverband bei der Vergabe für die Sommerspiele wählen kann, werden wir nur mit einer leistungsfähigen Ausrichterstadt und einem attraktiven Konzept erfolgreich sein können.“ Die deutsche Bewerbung wird sich vermutlich gegen Ausrichterofferten u. a. aus Russland, Kanada, Spanien sowie einem Kandidaten aus Asien durchsetzen müssen. Interessierte deutsche Großstädte mit mehr als einer halben Million Einwohnern mögen sich bis spätestens 31. Juli 2007 mit dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband in Verbindung setzen und detaillierte Bewerbungsinformationen anfordern. [[http://www.adh.de/international_universiade.htm;Weitere Informationen zur Universiade]] ''Kontakt'' Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Generalsekretariat Max-Planck-Str. 2 64807 Dieburg Tel.: +49 (6071) 2086-10 Fax: +49 (6071) 207578 E-Mail: universiade2013@adh.de