Insgesamt nahmen Delegierte aus 39 Mitgliedsländern des Europäischen Hochschulsportverbandes an der Generalversammlung teil. Neben dem FISU-Präsidenten, George Killian, dem neuen Generalsekretär des Weltverbandes, Eric Saintrond und einem Vertreter des Asiatischen Hochschulsportverbandes (AUSF) gab auch der EUSA-Ehrenpräsident, Enno Harms, der Veranstaltung die Ehre. ''Große deutsche Delegation'' Mit acht Vertreterinnen und Vertretern war die deutsche Delegation auf allen Ebenen gut vertreten. Als Delegierte des adh nahmen Nico Sperle und Dr. Verena Burk an der Generalversammlung teil, während die Technischen Delegierten Peter George (Basketball), Bastian Kruse (Badminton) und Dr. Karl Berger (Golf) die EUSA Convention für eine erste Kontaktaufnahme mit den Ausrichtern der jeweiligen Meisterschaften im kommenden Jahr nutzten. Als Mitglied der EUSA Student Commission nahm zusätzlich Iris Olberding an der Generalversammlung teil und informierte die Mitgliedschaft über die anstehenden Projekte der studentischen Gruppe. Olaf Tabor hatte als Auditor die Gelegenheit, die finanziellen Belange der EUSA zu prüfen und stellte eine vorbildliche Buchführung und Mittelverwendung fest. Komplettiert wurde die Delegation durch den Mitbegründer des Verbandes, den ersten Präsidenten und aktuellen Ehrenpräsidenten, Enno Harms. ''Wichtige Entscheidungen'' Vor Beginn der Generalversammlung entschieden die EC-Mitglieder über die Vergabe der European Universities Championships (EUC) des Jahres 2009. Mit der Universität Leipzig war auch eine Bewerbung aus Deutschland im Rennen. Leipzig bewarb sich um die Austragung eines Mutlisportevents im Rahmen des Universitätsjubiläums 2009 mit den Sportarten Volleyball, Fußball und Judo. Für diese Veranstaltung erhielt die Universität Leipzig den Zuschlag, wobei es binnen kurzer Frist noch einige Details zur Unterbringung der erwarteten 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu klären gilt. Die Mitglieder entschieden außerdem darüber, ob das Exekutivkomitee zukünftig allein über die Einrichtung von Kommissionen zu befinden habe und ob im Kommenden Jahr je eine Position als Vizepräsident und als reguläres EC-Mitglied ergänzt werden solle. Beide Anträge wurden positiv beschieden. Als neue Mitglieder wurden Bosnien-Herzegowina und Weißrussland aufgenommen. Dänemark wurde aufgrund langjähriger Inaktivität und Säumigkeit ausgeschlossen, so dass die EUSA ab sofort 40 Mitgliedsländer umfasst. ''Tabor mit gutem Ergebnis im EC'' Mit Spannung erwartet wurde die Wahl zur Präsidentschaft der EUSA und die Abstimmung für die einfachen EC-Mitglieder des Verbandes. Da um die Kandidaturen der Präsidentschaftsanwärter aus Italien, Alberto Gualtieri und Spanien, Raphael Gil Salinas, ein unschöner Schlagabtausch um die Satzungskonformität der jeweiligen Bewerbungen entbrannt war, musste die Generalversammlung über die Zulässigkeit der Kandidaturen entscheiden. Im Ergebnis wurde die Bewerbung des Spaniers nicht zugelassen, so dass Gualtieri als einziger Kandidat trotz einer beträchtlichen Anzahl von Gegenstimmen wieder gewählt wurde. Aus deutscher Sicht wurde außerdem die Wahl der regulären EC-Mitglieder mit gewisser Anspannung beobachtet. Auch wenn die Ausgangsposition bei neun Kandidaten für acht Position durchaus hätte ungünstiger sein können, würde das Abstimmungsergebnis durchaus Aussagen über die Akzeptanz des deutschen Kandidaten zulassen. Mit 37 von 38 abgegebenen Stimmen bei einem ungültigen Votum wurde Olaf Tabor mit einer in dieser Deutlichkeit unerwarteten Zustimmung als Newcomer in das höchste Gremium der EUSA gewählt. Nur Leonz Eder (SUI) und Kemal Tamer (TUR) erreichten ebenfalls dieses hervorragende Ergebnis. Insgesamt stellt sich das Exekutivkomitee für die Amtsperiode 2007-11 wie folgt dar: ((eusa_board07.jpg;Das neue EC der EUSA mit Generalsekretär Olaf Tabor.)) ''Präsident'' GUALTIERI, Alberto ''Vizepräsident'' JASNIC, Sinisa ''Schatzmeister'' ATTWELL, Philip ''EC-Mitglieder'' EDER, Leonz FRÜHAUF, Wolf GARBALIAUSKAS, Ceslovas TAMER, Kemal MATYTSIN, Oleg PAVLOU, Dinos SAVOYE, José TABOR, Olaf Weitere Informationen können über die Website der EUSA unter www.eusa.eu abgerufen werden.