((<univ_schild.jpg;)) Die XXIII. Sommer-Universiade 2005, die vom 11. – 21. August in Izmir stattfand, endete, wie sie begann: mit einer spektakulären Feier im ausverkauften Atatürk-Stadion. Die deutsche Delegation hatte an diesem Abend jeden Grund zu feiern: Trotz eines neuen Melde- und Teilnehmerrekords bei der Universiade (7.635 Teilnehmer aus 131 Ländern) und den noch einmal stärker gewordener Konkurrenzen gegenüber der Sommer-Universiade in Daegu 2003, wurden die sportlichen Erwartungen mehr als erfüllt. Ebenso wurden der Zielsetzung einer spitzensportlich orientierten Nachwuchsveranstaltung eindrucksvoll Rechnung getragen und neue Maßstäbe für die Zukunft - auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2008 - gesetzt. ''Das deutsche Team'' Deutschland war bei der Universiade mit einer Delegation von 162 Personen vertreten, darunter fanden sich 47 Athletinnen und 58 Athleten. Die insgesamt 105 Aktiven erwartete ein eingespieltes Betreuerteam von 58 Personen, zu dem das adh-Organisationsteam, die Trainer und das hoch qualifizierte medizinische und physiotherapeutische Personal zählen. Der adh konnte ein sehr junges Team zur Universiade entsenden, der Alterdurchschnitt betrug 23,5 Jahre. So konnte auch in diesem Jahr die Zielgruppe der Nachwuchsathletinnenund -athleten exakt angesprochen werden. In elf von 14 Universiade-Disziplinen gingen deutsche Athletinnen und Athleten in den Sportarten Basketball (Frauen und Männer), Bogenschießen, Fechten, Leichtathletik, Ringen, Schwimmen, Windsurfen, Taekwondo, Tennis, Volleyball (Männer) und Wasserspringen insgesamt 102 Mal an den Start. ''Sportlich herausragende Bilanz: 12. Platz im Medaillenspiegel und Endkampfplatzierungen für 76 % der deutschen Athletinnen und Athleten'' Mit dem Abschneiden der deutschen Athletinnen und Athleten sind die sportlich Verantwortlichen im adh äußerst zufrieden. Bei der Sommer-Universiade 2005 konnten in jeder Hinsicht Steigerungen der bereits sehr guten Universiaderesultate aus dem Jahr 2003 erzielt werden. ((<univ_gold_ath_otto_169.jpg;Björn Otto - Gold in Izmir))Die Deutsche Mannschaft konnte 17 Medaillen feiern, was eine Zunahme der Medaillenausbeute gegenüber der vergangenen Sommer-Universiade 2003 in Daegu/Südkorea (13 Medaillen) von über 30% bedeutet. Auch die Verteilung der Medaillen gestaltet sich positiv. So wurden vier Gold-, fünf Silber- und acht Bronzemedaillen gewonnen, sprich eine Gold- und drei Silbermedaillen mehr als 2003. Im Medaillenranking der Sommer-Universiade steht Deutschland an sehr guter 12. Stelle. Die ersten Plätze nehmen Russland, China und Japan ein, die zahlenmäßig wesentlich größere Mannschaften entsandten. Auch in Bezug auf die Platzierungen von vier bis acht kann eine sehr deutliche Verbesserung gegenüber der Universiade 2003 konstatiert werden. Waren es 2003 noch 19 Platzierungen in diesem Bereich, so wurden in Izmir 29 Platzierungen von Rang vier bis acht erzielt. Für die Platzierungen im Bereich neun bis zwölf, die noch als Endkampfplatzierung eingestuft werden, gab es ebenfalls eine Steigerung von 15 (2003) auf 17 (2005) Platzierungen. Außergewöhnlich hoch ist auch die Anzahl der Athletinnen und Athleten, die eine Endkampfplatzierung erreicht haben: Betrachtet man nur die Individualsportarten so sind dies 76% der Aktiven. Im Hinblick auf das gesamte Team sind es immer noch beachtliche 73%. ((<univ_teamtoto_kl.jpg;))Olaf Tabor, adh-Generalsekretär und Delegationsleiter der Sommer-Universiade, äußert sich sehr zufrieden über die erbrachten Leistungen und die daraus resultierenden Perspektiven des deutschen Teams: „Die diesjährige Universiade hat nicht nur sportlich die Erwartungen mehr als erfüllt, sondern mit drei Viertel aller Athleten in Finalwettkämpfen der Zielsetzung einer uneingeschränkt spitzensportlich orientierten Nachwuchsveranstaltung eindrucksvoll Rechnung getragen. Die gezielte Nutzung der Universiade 2005 für die Olympischen Spiele in Peking war speziell bei den osteuropäischen und asiatischen Nationen bereits deutlich zu spüren. Im vorolympischen Jahr sollte die Universiade in Bangkok auch für die deutschen Athletinnen und Athleten die optimale Vorbereitung für Peking 2008 sein.“