Die insgesamt 25 Personen umfassende Delegation ist nach den ersten Trainingseinheiten mit der Regattastrecke, der Organisation und den sonstigen Rahmenbedingungen sehr zufrieden. Erste Analysen des Trainerstabes zur Stärke der angereisten Crews aus 29 Ländern haben ergeben, dass auch diese Studierenden-Weltmeisterschaft den seit einigen Jahren beobachtbaren Trend eines kontinuierlichen Leistungsanstiegs bei den Studierendenwettkämpfen fortsetzt. Beleg für diese Einschätzung sind zahlreiche, in den internationalen Booten vertretene Spitzenruderer, die vor wenigen Tagen noch um olympisches Edelmetall gefahren sind. Die optimal hergerichtete Regattastrecke, das sommerliche Wetter und ein überaus hochkarätiges Feld bieten den Zuschauern alles Erforderliche für spannende und hoffentlich auch aus deutscher Sicht erfolgreiche Rennen. ((<opening_rudern_08.jpg)) Am Donnerstag Spätnachmittag wurde mit einer sehr stilvollen und kurzweiligen Eröffnungsfeier der Startschuss für die beginnenden Wettkämpfe der WUC Rudern gegeben. Für die hiesigen Organisatoren ist die Weltmeisterschaft gleichzeitig ein wichtiges Testevent für die im nächsten Juli, ebenfalls in Belgrad, stattfindende Universiade. Der lange Schatten der zweitgrößten Multisportveranstaltung nach den Olympischen Sommerspielen ist daher schon knapp zehn Monate vor der Eröffnung deutlich sichtbar, zumal bereits in zwei Wochen eine weitere Studierenden-Weltmeisterschaft im Kanurennsport als Generalprobe für das Großevent dienen wird. Die aktuelle Weltmeisterschaft jedenfalls macht Lust auf mehr. Da Rudern auch bei der Universiade 2009 im Programm sein wird, könnte ein zusätzlicher Ansporn für das deutsche Team sein, sich schon jetzt für den Kader des kommenden Jahres empfehlen zu können.