01.09.2015 | Kategorie: Badminton , EUC , Wettkampf

Deutsche Teams starten mit Zuversicht in die EUC Badminton

Die Konkurrenz ist groß bei der zehnten Auflage der Europäischen Hochschulmeisterschaft (EUC) Badminton vom 01. bis 06. September 2015. Auch zwei deutsche Teams kämpfen in der polnischen Hauptstadt Warschau mit Unis aus acht weiteren Nationen um den Titel.

Sowohl die WG Saarbrücken als auch die Uni Duisburg-Essen entsenden jeweils eine Mannschaft zur EUC Badminton. Im Team der WG Saarbrücken dürfen sich vor allem die Herren berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen. Mit den Hochschulsportlern Sebastian Rduch und Tobias Wadenka schlagen zwei Bundesliga-Spieler in Warschau auf. Beide waren bereits bei den European Universities Games (EUSA-Games) 2014 in Rotterdam mit dabei, Wadenka holte sich dort sogar Bronze. Abgerundet wird das Mixed-Team durch die Oberliga-Spielerin Meike Maus und die Luxemburgische Meisterin im Einzel und Mixed, Tessy Aulner. „Unser Ziel ist es erneut mindestens eine Medaille zu holen wie bei den vergangenen EUSA-Games“, so der Teamkapitän Tobias Wadenka. „Schön wäre es natürlich, wenn es auch mit der Mannschaft diese Mal für einen Podestplatz reicht.“

Auch unter den Aktiven der Uni Duisburg-Essen sind zwei bekannte Gesichter des Europäischen Hochschulsports zu finden. Julian Lohaus gewann bei den EUSA-Games 2014 Gold und bei den EUSA-Games 2012 in Cordoba bereits Silber. Ebenso möchte Timon Ufermann nach Silber 2012 in Cordoba in diesem Jahr eine weitere Medaille holen. Es wäre das dritte Edelmetall für seine Familie, nachdem sich im vergangenen Jahr sein Bruder Marian zusammen mit Lohaus Team-Gold in Rotterdam sicherte.

Leicht wird es für die deutschen Teams jedoch nicht, denn auch andere Nationen treten bei der EUC Badminton stark an. „Wir können wieder mit einem stark besetzten Teilnahmefeld rechnen. Unter anderem ist wieder die türkische Olympiateilnehmerin Neslihan Yigit mit dabei und auch die polnischen Gastgeber treten mit einer halben Nationalauswahl in Warschau an“, so der Technische Delegierte Badminton des Europäischen Hochschulsportverbands, Bastian Kruse. Auch Sebsatian Rduch vom Team der WG Saarbrücken ist sich der Herausforderung bewusst: „Die Konkurrenz bei einer Uni-EM ist immer bunt gemischt. Oft sind viele ehemalige Profispieler dabei, die nach ihrer Karriere ihr Studium zu Ende bringen wollen. Aber oft sind auch Topspieler aus dem europäischen Circuit vertreten. Definitiv wird das Niveau der Konkurrenz sehr hoch sein.“