Ob das ausnahmslos aus Kaderathleten zusammen gesetzte Team eine Medaille erkämpfen wird, ist noch ungewiss. Nachdem die Weltmeisterschaft in der Vergangenheit mangels Ausrichterinteresse nicht regelmäßig im Wettkampfkalender des Weltverbandes auftauchte, findet die dritte Auflage der Meisterschaft nach einer längeren Pause wieder statt. Vor diesem Hintergrund sind Prognosen zur Stärke des Teilnehmerfeldes schwierig. ((<team1_kanu_08.jpg; Gute Stimmung im Lager der deutschen Kanuten))Insgesamt sind 289 Athletinnen und Athleten aus 23 Nationen für die Weltmeisterschaft gemeldet. Die international führenden Kanunationen sind zum Teil mit großen Teams angereist. Dies verwundert vor allem deswegen nicht, weil die Sportart im kommenden Jahr bei der Sommer-Universiade in Belgrad Teil des optionalen Sportprogramms sein wird. Nicht nur für den adh, für den der Generalsekretär Olaf Tabor als Delegationsleiter mitreiste, ist daher diese Regatta gleichzeitig Testevent für die zweitgrößte Multisportveranstaltung nach den Olympischen Spielen, die Anfang Juli 2009 von Serbien ausgerichtet wird. ((<team2_kanu_08.jpg; Fahnenträger Torsten Lubisch bei der Eröffnungsfeier))Die deutschen Farben werden von Marina Schuck (Uni Leipzig) und Torsten Lubisch (FernUni Hagen) im Einer vertreten, die beide nur sehr knapp an einer Nominierung für die Olympischen Spiele in Peking gescheitert waren. Lubisch wurde daher auch die Ehre zuteil, die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier zu tragen. In der nächst größeren Bootsklasse werden sich Judith Hörmann (Uni Potsdam) und Marina Schuck sowie Charles Löhnitz (Uni Potsdam) und Norman Zahm (Uni Bochum) der internationalen Konkurrenz stellen. Bei ausgesprochen frischen 12 Grad Celsius und einem vermutlich wieder recht unangenehmen Wind gehen die Männer jeweils über 500m und 1000m, die Frauen lediglich über die kurze Distanz an den Start. Ab 9:50 Uhr sind die deutschen Kanuten in ihren Vorläufen unterwegs. Die Finals werden hoffentlich mit guter Beteiligung der Deutschen am Sonntag ausgetragen. Bundestrainer Kay Vesely, der das Team von Seiten es Deutschen Kanuverbandes (DKV) betreut, blickt zuversichtlich nach vorn und ist mit der Vorbereitung sowie mit den örtlichen Rahmenbedingungen, mit Ausnahme der Wetterverhältnisse, sehr zufrieden. Aktuelle Informationen zur Weltmeisterschaft sind über die Website des Veranstalters jederzeit abrufbar: [[http://www.kayakwuc2008.rs]]