01.08.2005 | Kategorie: Archiv , 2005 ,

Deutsche A2 unterliegt Russland

Beim Basketball 4 Nationen-Cup musste das Deutsche A2 Team nach einem spannenden Kampf eine 65:78-Niederlage gegen Russland einstecken.

65:78-Niederlage trotz unermüdlichen Kampfes beim 4 Nationen-Cup Die deutsche A2-Nationalmannschaft hat zum Auftakt des zweiten Basketball-Nationen-Cups in Münster am 29.07.2005 gegen Russland mit 65:78 (15:16, 1:14, 22:27, 17:21) verloren. Unermüdlich kämpfte das deutsche Team gegen die drohende Niederlage, in die es letztlich aber doch einwilligen musste. Am samstag, den 30.08.2005 geht es gegen die US-amerikanische College-Auswahl, die im ersten Turnierspiel gegen die Türkei mit 57:74 (14:14, 13:19, 17:19, 13:22) verloren hatte. 500 Zuschauer in der Sporthalle Berg Fidel sahen einen ordentlichen Start der ING-DiBa-Korbjäger, die vor allem durch den starken Johannes Strasser mit 12:6 in Führung gingen. Doch anschließend zeigten sich gegen die körperlich unterlegenen, aber flinken und cleveren Russen teilweise erhebliche Probleme in der Offensive. Der anwesende Bundestrainer Dirk Bauermann fand dafür die folgende Erklärung: 'Die Mannschaft ist erst kurze Zeit zusammen und noch nicht eingespielt. Das braucht Zeit, und wir sollten mit dem Team noch etwas Geduld haben.' Mitte des 2. Viertels zogen die Russen zweistellig in Front (27:17,16. Min.), da der deutschen Mannschaft zu wenig gegen die Zonenverteidigung des Gegners einfiel. Ein krachender Dunking von Peter Fehse (22:28, 18. Min.) leitete dann eine gute Phase der deutschen Mannschaft ein, die durch Alexander Seggelke einen Dreier aus acht Meter Entfernung traf und beim Seitenwechsel wieder an den Russen dran war. ((<basketball_vier_nationen_zwei.jpg;)) Zu Beginn des dritten Viertels suchten die deutschen Spieler viel zu schnell den Abschluss im 'eins gegen eins'. Da die Würfe kaum trafen, kamen die Russen zu leichten Punkten (29:40, 24. Min.). Doch wieder und wieder kämpften sich die Deutschen zurück (34:40, 25. Min., Johannes Strasser). Frustrierend, dass der Gegner an diesem Abend immer die passende Antwort fand. Nach dem 40:44 durch einen Dreier von Peter Fehse (27. Min.) stagnierte das Spiel sowohl in der deustchen Offensive als auch der eigenen Zonenverteidigung. Die Folge war ein deutlicher Rückstand (42:57, 30. Min.). Noch immer gab sich die deutsche Mannschaft nicht auf, puschte sich nach vorne und kam auf 52:59 heran (33. Min.). Aber aller Kampf half nichts mehr, die Russen hatten das bessere Ende für sich. 'Wir haben gut angefangen und sind dann - auch durch die vielen Wechsel - aus dem Rhythmus gekommen. Außerdem waren einige meiner Spieler nach hartem Training etwas müde. Ich bin denoch ganz zufrieden, auch mit unserem Offensiv-Konzept. Wir müsen aber noch besser zum Abschluss kommen, dann kommt auch wieder mehr Selbstvertrauen', analysierte Bundestrainer Michael Schwarz nach der Partie. 26 Ballverluste hatte man sich geleistet, aus dem Zweierbereich 20/56 und damit 36 Prozent geworfen und 7 von 25 Dreiern getroffen (28 Prozent). Erstklassig hingegen die Freiwurfquote (18/20 = 90 Prozent), bei den Rebounds lagen dien Russen 35:29 vorne. ((basketball_vier _nationen_eins.jpg;)) Deutschland Peter Fehse (BSEnergy Braunschweig, 10), Lars Grübler (letzter Verein Bayer Giants Leverkusen, 9), Guido Grünheid (letzter Verein Alba Berlin, 1), Johannes Herber (West Virginia University/USA, 7), Sascha Leutloff (Alba Berlin, 6), Dirk Mädrich (BSEnergy Braunschweig, 2), Christopher Mc Naughton (Bucknell University/USA, 2), Marius Nolte (Schröno Paderborn Baskets, 2), Alexander Seggelke (Bayer Giants Leverkusen, 12), Johannes Strasser (RheinEnergie Köln, 14), Daniel Strauch (EWE Baskets Oldenburg), Hendrik Feist (University of New York/Stonybrook/USA). Statistik 1. Spiel Türkei Hakan Demirel (4), Muratcan Güler (5), Nedim Yücel (16), Murat Kaya (11), Engin Atsür, Arda Vekiloglu (5), Baris Güney (4), Onur Aydin (2), Adem Ören (5), Ümit Türkoglu (6), Erdem Türektken (14), Oguz Savas (2). USA College Team Stephen McDowell (9), George Lemonakis, Piotr Stelmach (9), Tyler Halloway, Dan Cage (6), Michel Joiner (6), Bam Doyne, Sam Perry (7), Julian Terell (2), Renaldo Balkman (13), Steve Allen (1), Vernon Goodridge (4).