Der deutsche Viererkajak der Frauen hat bei den Olympischen Spielen in Athen Gold gewonnen. Das Quartett mit Birgit Fischer, Lebensmittelchemie-Studentin Maike Nollen (TU Berlin), Carolin Leonhardt und Katrin Wagner distanzierte nach 500 m die Boote aus Ungarn und der Ukraine auf die Plätze. Andreas Dittmer hat im Canadier-Einer über 1000 m die Silbermedaille gewonnen. Gold ging in Schinias auf Dittmers Paradestrecke überraschend an den Spanier David Cal. Bronze sicherte sich Attila Vajda aus Ungarn knapp vor Martin Doktor aus der Tschechischen Republik. Damit verpasste Dittmer seine angestrebte dritte Goldmedaille. Er hatte in Sydney 2000 Gold im Einer-Canadier und 1996 in Atlanta im Zweier-Canadier geholt. Der Neubrandenburger Dittmer, der im Canadier-Einer seit seinem Olympiasieg 2000 in Sydney nicht mehr verloren hatte, war als Top-Favorit ins Rennen gegangen. Für Birgit Fischer war es die achte Goldmedaille ihrer Karriere. Die erfolgreichste deutsche Olympionikie verbesserte sich durch die insgesamt elfte olympische Medaille auf Platz sechs der ewigen Bestenliste bei Olympischen Spielen. ''Goldschmidt Achter'' Der Norweger Eirik Veraas Larsen hatte zum Auftakt der Finals der olympischen Kanurennsport-Wettbewerbe in Schinias die Goldmedaille im Einerkajak über 1000 Meter gewonnen. Larsen siegte vor dem neuseeländischen Weltmeister Ben Fouhy und Adam van Koeverden aus Kanada. Maschinenbaustudent Björn Goldschmidt (TU Karlsruhe) wurde Achter. ''Kajakvierer der Männer gewinnt Silber'' Andreas Ihle, Mark Zabel, Sportstudent Björn Bach und Stefan Ulm mussten sich über 1000 m nur dem Boot aus Ungarn geschlagen geben, Dritter wurde die Slowakei. Quelle:www.zdf.de