20.02.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

Datenbank Frauengesundheit und Gesundheitsförderung online!

Wer Informationsbroschüren, Adressen sowie deutschsprachige und internationale Literatur zum Thema Frauengesundheit und Gesundheitsförderung sucht, ist mit der neuen Datenbank der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sehr gut beraten.

Gerade zu Fragen der Gesundheit bietet das Internet unzählige Informationen. Bei der Suche nach qualitätsgesicherten Angeboten und Antworten ist es oft schwierig, den Überblick zu behalten und zu beurteilen, wie verlässlich die Informationen und Anbieter sind. Hier hilft die Datenbank der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Expert/innen erarbeitet wurde, weiter! Die Datenbank zur Frauengesundheit bietet einen systematischen Überblick über die zahlreichen Informationen und Wissenszugänge und regt zu einem Austausch zu Fragen der Gesundheit und Gesundheitsförderung von Frauen an. Ihr inhaltlicher Nutzen und ihre Qualität hängen wesentlich von der Verlässlichkeit der aufgenommenen Dokumente ab, die bestimmten Qualitätsstandards entsprechen müssen. Über direkte Links ermöglicht die Datenbank einen schnellen Zugriff auf Angebote im Internet: Nach Themen geordnet, findet man hier Organisationen, die in diesem Bereich tätig sind, Broschüren und Zeitschriften, wissenschaftliches Material, Fachbücher oder zahlreiche Links zum Downloaden. [[www.bzga.de/frauengesundheit;Zur Datenbank: www.bzga.de/frauengesundheit]] {{Hintergründe und weitere Informationen zum Thema 'Frauengesundheit'}} Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Frauengesundheit. Geschlechtsspezifische Ansätze in der Gesundheitsförderungsarbeit finden sich insbesondere in den Bereichen der Suchtprävention, der HIV/Aids-Aufklärung, der Sexualaufklärung und Familienplanung. Die Notwendigkeit der geschlechtssensiblen Betrachtungsweise von Gesundheit und gesundheitlichem Verhalten hat sich inzwischen national und international durchgesetzt. So hat sich der Forschungssektor stärker mit Fragen der Gesundheit von Frauen beschäftigt, aber auch in der praktischen Arbeit gibt es inzwischen eine große Bandbreite von Institutionen, Projekten und Netzwerken. Auch auf politischer Ebene ist das Thema 'Frauen und Gesundheit' stärker ins Blickfeld gerückt. So wurde im Mai 2001 der 'Bericht zur gesundheitlichen Situation von Frauen in Deutschland' des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) veröffentlicht, und in der Regierungsinitiative des 'Gender Mainstreaming' werden auch geschlechtsspezifische Gesundheitsaspekte behandelt. Darüber hinaus ist über die Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und auch auf europäischer Ebene der international nutzbare Wissensstand erheblich gewachsen und bietet weiterführende Möglichkeiten, die Qualität der Arbeit in diesem Themengebiet zu verbessern, Standards für Theorie und Praxis zu entwickeln und über den internationalen Austausch nachhaltige Vernetzung von Expertinnen und Experten, Organisationen und der Politik zu erreichen. Quelle: BZgA