An der Uni Münster treffen sich am kommenden Wochenende die studentischen Judoka Deutschlands. Bei der DHM Judo treten sie in der Einzel-, Team- und Newcomerwertung gegeneinander an. Dabei ist der Wettkampf für die Sportlerinnen und Sportler immer eine besondere Erfahrung. Darüber spricht DHM-Teilnehmerin Isabella Dietz (TU Darmstadt) im Interview.
Angaben zur Person:
Name: Isabella Dietz
Hochschule: TU Darmstadt
DHM: DHM Judo
Funktion: Teilnehmerin
Was macht für dich den Reiz an der Sportart Judo aus?
Zum einen ist es der direkte Vergleich. Das Aufeinandertreffen im Kampf auf der Matte ist besonders. Da geht es nur Frau gegen Frau und die Bessere gewinnt. Zum anderen wird beim Judo der gesamte Körper gefordert. Man muss immer topfit sein. Auch die mentale Stärke kann einen Kampf entscheiden. Da müssen Körper und Geist optimal zusammenarbeiten. So wird Judo zu einer echten Herausforderung!
Warum nimmst du an der DHM Judo teil?
Die Deutsche Hochschulmeisterschaft ist immer ein ganz besonderes Highlight im Jahr. Vor allem das Drumherum bietet viele Möglichkeiten zum Austausch über Fakultätsgrenzen und Standorte hinweg. Das Wochenende trägt auch zum Teambuilding innerhalb der Uni bei. Gemeinsam haben wir unvergessliche drei Tage. Auch das Rahmenprogramm der ausrichtenden Hochschulen ist immer toll. Da muss ich den Organisatoren der letzten Jahre ein echtes Lob aussprechen.
Was unterscheidet die DHM von anderen Turnieren?
Bei der DHM stehen wir Judoka in der Regel als Einzel- und Mannschaftskämpfer auf der Matte. Dabei wird jeder studentische Judoka angesprochen. Ob Neueinsteiger oder Kaderathlet. Für jeden Sportler ist die DHM eine tolle Erfahrung. Darüber hinaus ist es eines der größten Judoturniere hier in Deutschland. Dadurch entwickelt sich eine ganz besondere Atmosphäre. Die Größe des Turniers und die Menge an Judoka sind immer wieder beeindruckend.
Am Samstag stehen die Judoka als Einzelkämpfer auf der Matte. Am Sonntag treten sie als Team an. Welche Punkte sind im Mannschaftswettbewerb für dich besonders spannend?
Ich bin stolz darauf, dass wir von der WG Darmstadt seit zwei Jahren eine eigene Frauenmannschaft stellen. Das motiviert natürlich zusätzlich für die Wettkämpfe. Man wird durch die Mannschaft, für die Mannschaft gepusht. Dabei wird aus Judoka verschiedener Vereine und Studienrichtungen ein Team. Dieses Gefühl ist ganz besonders. Jede Mannschaft feuert sich gegenseitig an. Jeder Kämpfer wird auf der Matte von seinen Kollegen lautstark unterstützt. Dadurch wird die Stimmung in der Halle echt genial. Es ist alljährlich der perfekte Abschluss der Veranstaltung.
Welche Ziele möchtest du in Münster erreichen?
Für mich steht ganz klar der Mannschaftswettbewerb im Vordergrund. Ich möchte mit meinem Team das bestmögliche Ergebnis erreichen und Spaß am Wettkampf haben. Für mich persönlich hoffe ich auf gute Kämpfe. Welche Platzierung dabei raus kommt, bleibt abzuwarten. Ich möchte einfach mit meinen Kämpfen zufrieden sein.
Danke für das Interview!
