Bei der DHM Schach in Chemnitz (18.-22. Mai) gewann TU Darmstadt-Student Christian Schramm überraschend den Titel des Deutschen Hochschulmeisters. Mit vier Siegen und drei Remis lag der Magisterstudent (Germanistik und Geschichte) am Ende vor seinen ärgsten Verfolgern Sebastian Eichner (TU Dresden) und Thomas Guth (THF Berlin). Christian Schramm studiert an der TUD, wohnt in Frankfurt (Main) und spielt in der Zweiten Bundesliga für Rotation Berlin. Bei seiner zweiten DHM nach 1998 – damals lief es weniger gut für ihn – blieb er ungeschlagen und lag am Ende verdient vorne. Den Turnier-Organisatoren von der TU Chemnitz zollte der 30-Jährige Lob: „Das war einwandfrei. Und auch das Niveau der Partien war gut; es waren viele Bundesligaspieler dabei.“ Insgesamt 30 Teilnehmer traten in sieben Runden gegeneinander an – über fünf Tage verteilt. Nichts Ungewöhnliches im Schach, wo sich eine einzige Partie doch über viele Stunden erstrecken kann. Um die DHM binnen fünf Tagen abzuschließen, war die Höchstdauer einer einzelnen Partie in Chemnitz auf fünf Stunden festgelegt. Zudem gab es zwei Doppelspieltage, an denen die Spieler morgens und nachmittags ans Brett mussten.