''„Zukunftswerkstatt Bildung“ vom 22. bis 23. April 2005 in Frankfurt'' Die Bildungsarbeit des adh wurde in der „Zukunftswerkstatt Bildung“ an zwei Tagen mit kreativen Techniken analysiert. In den Räumlichkeiten des DSB in Frankfurt wurden zunächst persönliche Trends und Meilensteine gesammelt. Als eine der zentralen Kritikpunkte stellte sich die leider immer noch vorherrschende Passivität der Mitgliedshochschulen bei der Ausrichtung von zentralen Bildungsveranstaltungen des adh dar. ((>Zukunftsseminar_kunst.jpg;Was zeigt das Bild? Chaosjogging oder Hutfüße?;))In der spielerischen und dabei sehr kreativen Phantasie- und Utopiephase, sollten sich die TeilnehmerInnen einen ihren Vorstellungen nach optimalen Bildungsbereich vorstellen. Es entstanden abstrakte Bilder, anhand derer in einer zweiten Phase Doppelbegriffe assoziiert wurden. „Chaosjogging“ und „Hutfüße“ waren echte Favoriten. In Rollenspielen wurden diese Begriffe zum Leben erweckt, sehr zur Belustigung der Gruppe. Die scheinbar „sinnentleerten“ Begriffe erhielten Erklärungen wie sie im Lexikon zu finden sind, mit denen sehr sinnvoll weitergearbeitet werden konnte. Im Lexikon des adh findet sich unter „Chaosjogging“ folgendes: === Chaosjogging bezeichnet eine Form des Laufens, das mit unterschiedlichen Richtungen und mit Geschwindigkeitswechsel stattfindet. Dabei werden andere Personen angestoßen und mitgenommen. Es gibt keine eingefahrenen Wege und kann mit beliebig vielen Personen betrieben werden. === Dieses Synonym für kreative Prozesse in der Bildungsarbeit gefiel allen Beteiligten besonders gut, ebenso wie die Hutfüße, für die folgende Erklärung gefunden wurde: === Hutfüße bezeichnen die Verbindung von Theorie und Praxis, aber auch das Zusammenspiel und den Austausch von Basis (Mitgliedshochschulen) und Dach (adh-Geschäftsstelle) symbolisieren. === ((<zukunftsseminar_tn viele fragten sich wie die brücke von diesen begriffen zu konkreten ergebnissen für bildungsarbeit funktionieren sollte. nach einigen weiteren arbeitsschritten zeichnete in faszinierender weise dass aus dieser irrealen kreativität klare aufgaben und projekte den bildungsbereich erarbeitet wurden. im ergebnis hatten arbeitsgruppen neue veranstaltungsformen als eine sinnvolle möglichkeit um der passivität hochschulen begegnen teilnehmerinnen noch mehr das programm begeistern folgende können dem zukunftswerkstatt dieses ziel errreichen: umgestaltung einer vollversammlung jährliche auftaktsveranstaltung zum beginn des neuen bildungsprogramms mit einem thematischen jährlich wechselndem schwerpunkt dann auch bildungsprogramm widerspiegelt organisation offene bildungskonferenz zur inhaltlichen reflexion planung adh unter einbindung anderer sportorganisationen sowie ein qualitätssicherung arbeit verbandes sicherstellt. ob diese ergebnisse umsetzen dürfen wir gespannt sein.>Zukunftsseminar_vorstand.jpg;Der adh-Vorstand beim kreativen Denken: Karin Nentwig, Bernd Lange, Dirk Kilian und Alexander Maus;)) Nach 1 ½ Tagen Zukunftswerkstatt waren die TeilnehmerInnen äußerst zufrieden. Diese Form der Veranstaltung fand große Zustimmung. Es war spannend und anregend. Da es in einer Zukunftswerkstatt jedoch im Prozess Entwicklungen gibt, bei denen bestimmte Ideen und Ansätze nicht weiter verfolgt werden konnten, wurde in der Abschlussrunde klar, dass mit dieser Veranstaltung zwar ein Grundstein für eine neue Zukunft in der Bildungsarbeit gelegt wurde, es aber noch weiterer Arbeit bedarf, um die Bildungsarbeit entsprechend der Erwartungen und Bedürfnisse der Mitgliedshochschulen zu gestalten und fit für die Zukunft zu machen.</zukunftsseminar_tn>