21.08.2008 | Kategorie: Archiv , 2008 ,

Bronze für Christina Obergföll, Platz 8 für Katharina Molitor

Die Lehramtstudentin der Uni Freiburg, Christina Obergföll, hat mit 66,13 Metern und Bronze die erste Medaille für die deutschen Leichtathleten geholt. Auch Katharina Molitor von der Uni Köln landete bei ihrem Olympia-Debüt mit 59,64 Metern auf einem hervorragenden Rang acht. Beide Athletinnen waren auch schon bei der Universiade am Start.

((<molitor.jpg;Katharina Molitor bei der Universiade 2007))Speerwerferin Christina Obergföll hat mit Bronze die erste Medaille für die deutschen Leichtathleten in Peking geholt, ihren Europarekord jedoch verloren. Weltmeisterin Barbora Spotakova siegte im letzten Versuch mit 71,42 Metern. Die Tschechin übertrumpfte damit die 70,20 der Offenburgerin vom vergangenen Jahr in München. Die 22 Jahre alte Russin Maria Abakumowa gewann Silber mit 70,78 Metern. Obergföll blieb hinter der Weltmeisterin und Abakumowa mit enttäuschenden 66,13 Metern nur Bronze. Einen Tag vor ihrem 27. Geburtstag brach Obergföll den Bann im bis dato erfolglosen deutschen Leichtathletik Team. Doch zufrieden konnte die Teilnehmerin der Universiade 2003 (8. Platz) zumindest mit der Weite nicht sein, die immerhin einen Meter geringer ausfiel, als noch in der Qualifikation. Jede Medaille sei ihr recht, hatte sie vor dem Finale gesagt. Doch bei heftigem Regen in Peking hatte auch die Studentin von der Universität Freiburg, die Lehrerin für Englisch und Sport werden will, ihre Probleme. Nachdem für Christina Obergföll vor vier Jahren in Athen schon in der Qualifikation Endstation war, holte die Vize-Weltmeisterin von 2005 und 2007 nun ihre erste Olympia-Medaille. Das tröstete hinweg über den verlorenen Europarekord. Diplom-Sportlehrerin Steffi Nerius, die an der Deutschen Sporthochschule Köln studierte, zeigte mit 65,29 Metern den zweitbesten Wettkampf des Jahres. Mehr als Platz fünf sprang für die Leverkusenerin damit aber nicht heraus, nachdem die Britin Goldie Sayers ihren Landesrekord auf 65,75 Meter verbessern konnte. Die 36-Jährige blieb damit zum ersten Mal nach sechs Jahren bei einem Großereignis ohne Medaille. Ihre Vereinskollegin und Lehramtstudentin an der Uni Köln, Katharina Molitor, kämpfte sich in den Endkampf der besten Acht und erfüllte als letztlich Achte (59,64 m) die Erwartungen. 2007 belegte sie bei der Universiade in Bangkok mit 58,19 Meter den sechsten Platz. Quelle: www.olympia.de