20.02.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

BiTS Iserlohn richtet erstmals IDHM Ski Nordisch aus

Vom 17. bis 19. Februar 2006 fanden in Girkhausen die IDHM SKi Nordisch statt. Damit gab die BiTS Iserlohn ihr Debüt, denn sie ist erst seit knapp einem Jahr Mitgliedshochschule und richtete erstmals eine IDHM aus. Mehr zu den Wettkämpfen des vergangenen Wochenendes erfahren Sie hier.

Tollen Langlaufsport in hohem Schnee boten die 52 Teilnehmenden der Internationalen Deutschen Hochschulmeisterschaften im Siegerländischen Girkhausen vom 17. bis 19. Februar 2006. Das Programm beschränkte sich aber nicht nur auf die Loipe. Die ausrichtende BiTS veranstaltete einen zünftigen Hüttenabend, bei dem die Leistungen des Tages in gemütlicher Runde gefeiert wurden. ''Spannende Momente beim Sprint'' Am ersten Wettkampftag (Freitag) gingen die Studierenden zusammen mit den Startern des zeitgleich stattfindenden Deutschlandpokals in die Loipe, was für besonders spannende Momente sorgte. Den 1,2 Kilometer Sprint der Herren konnte Sebastian Schlott von der WG Freiburg in 2:44,23 Minuten für sich entscheiden. Mit ihm auf dem Podium landeten Raphael Wunderle (FH Furtwangen), der nur 2,11 Sekunden später das Ziel durchquerte und Marcel Klaus (Uni Leipzig), der 8,94 Sekunden Rückstand auf den Sieger hatte. In der Damenkonkurrenz lieferten sich Stefanie Wunderle (SG Darmstadt) und Isabel Klaus (Uni Leipzig) ein Kopf an Kopf-Rennen. Am Ende war es die Langläuferin aus Darmstadt, die mit 0,53 Sekunden Vorsprung den Sieg erkämpfen konnte. Auf den dritten Platz fuhr Denise Seidel (Uni Leipzig), die mit 27 Sekunden Rückstand auf die Siegerin die Ziellinie überquerte. ''Deutschland verweist Österreich in der Staffel auf Rang zwei'' Am Samstagmorgen stand die Mixed-Staffel über drei Mal 2,8 Kilometer auf dem Programm. Hier war es die Staffel Uni Leipzig I mit Conrad Götzel, Isabel Klaus und Marcel Klaus, die in einer Zeit von 28:24,7 Minuten den Sieg erringen konnte. Auf Rang zwei landete die Staffel aus Österreich (Doris Hinterhölzl, Gregor Sonnenberger, Matthias Horner) mit 1:36,8 Minuten Rückstand auf die Sieger. In der nationalen Konkurrenz wurden die Österreicher aus der Wertung genommen, so dass die Uni Jena bei den Internationalen Deutschen Hochschulmeisterschaften den dritten Rang und bei den nationalen Meisterschaften den zweiten Rang belegte. Kristina Heinz, Eik Tietz und Markus Koch kamen nach 30:05,7 Minuten durchs Ziel. Den dritten Platz der nationalen Konkurrenz errang die WG Freiburg I mit Sebastian Schlott, Andrea Kaiser und Oerjan Bohinen, die 2:02,8 Minuten Rückstand auf die Leipziger hatten. Der Samstag klang mit der Siegerehrung im Rahmen eines zünftigen Hüttenabends aus, den Stundenten der ausrichtenden BiTS (Business and Information Technology School) aus Iserlohn in Zusammenarbeit mit dem Skiclub Girkhausen auf die Beine gestellt hatten. Sonntag: Klassische Disziplin bestätigt Sieger des Vortags Am Sonntag stand abschließend die Konkurrenz im Klassischen Stil auf dem Zeitplan. Im 5 Kilometer Massenstart der Damen siegte, wie schon im Sprint, Stefanie Wunderle von der SG Darmstadt mit einer Zeit von 17:30,4 Minuten. Rang zwei belegte Isabel Klaus (Uni Leipzig) mit 1:01,3 Minuten Rückstand. 2:15,4 Minuten hinter der Siegerin platzierte sich Kristina Heinz (Uni Jena) auf dem dritten Rang. Wie schon bei den Damen, gewann auch bei den Herren der Sieger des Sprints: Beim klassischen Wettkampf über 15 Kilometer gewann Sebastian Schlott von der WG Freiburg. Mit 48:55 Minuten kam er 1:06,2 Minuten vor dem Zweitplatzierten Raphael Wunderle (FH Furtwangen) durchs Ziel. Platz drei belegte Benjamin Schlott von der Uni Kassel, der nach 52:30,8 Minuten die Ziellinie überquerte. Nach der Siegerehrung am Sonntagmittag verabschiedeten sich die Sportlerinnen und Sportler und traten die Heimreise an. Sowohl die ausrichtende BiTS, als auch die Aktiven freuten sich über eine gelungene Veranstaltung, bei der neben dem sportlichen Wettkampf auch der Austausch nicht zu kurz kam: So berichteten die Langläuferinnen und Langläufer der Uni Graz zwar davon, dass ihnen persönlichen Leistungen zwar nicht unwichtig sind, doch freuten sie sich auch sehr über die Begegnung mit den anderen Studierenden und über das gemütliche Beisammensein nach den Wettkämpfen.