11.05.2004 | Kategorie: Archiv , 2004 ,

Bericht Projektmanagement-Seminar

Event- und Projektmanagement“, diese zwei Worte haben in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Sportevents erzeugen mit ihrem Erlebniswert eine starke Aufmerksamkeit, die sich in hoher Medienpräsenz widerspiegelt. Ein interessantes und vielschichtiges Aufgabenfeld für Studierende. Doch was gehört eigentlich zu einem erfolgreichen Eventmanager?

Event- und Projektmanagement“, diese zwei Worte haben in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Sportevents erzeugen mit ihrem Erlebniswert eine starke Aufmerksamkeit, die sich in hoher Medienpräsenz widerspiegelt. Ein interessantes und vielschichtiges Aufgabenfeld für Studierende. Fragt man diese jedoch nach konkreten Vorstellungen bezüglich ihrer Zukunft, fällt die Antwort eher pauschal aus: „Ich will mal Events organisieren“. Wie kann man diese Vorstellungen strukturieren, in eine klare Planung umsetzen und was gehört eigentlich zu einem erfolgreichen Eventmanager? Am 8./9.5. fand das Seminar „Event- und Projektmanagement“ im Rahmen des adh – Mentoring - Projektes TANDEM in Frankfurt statt. Das ausgeschriebene Ziel war die Vermittlung von Projektstrukturen, Methoden der systematischen Planung und die Erkennung und Verbesserung der eigenen sozialen Kompetenzen. Insgesamt 22 TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland fanden den Weg in die Landessportschule Hessen. Am Samstag um 14 Uhr wurden die Interessierten von Steffi Müller (Bildungsausschuss), Ines Lenze (Projektteammitglied TANDEM), und dem Seminarleiter Thomas Schmidt begrüßt. Die Vorstellungsrunde - bei manchen schon mit Schrecken erwartet - stellte sich nicht als „Ringel Piez mit Wollknäueln“ dar. Dieser ausführliche Einstieg regte schon zu Austausch und Diskussion untereinander an. Vorgestellt wurde die eigene Person, momentane Tätigkeit, erwarteter Lerneffekt und eigene Stärken im Bereich Projektmanagement. Hier wurde bereits die Vielseitigkeit der Gruppe deutlich. Eine gute Mischung für viele verschiedene Fragen und Ansätze war vorhanden, betrachtet man die bereits durchgeführten Projekte wie Abi-Ball, Freundschaftsturniere, Fachtagungen, Mitarbeit in Fachschaften oder Sportreferaten, DHM´s etc. Um einen Einblick in die Struktur des Projektmanagements zu bekommen, sammelten wir Schlagwörter und Merkmale dieses Begriffs. Wir stellten uns vor, welche Aufgaben ein/e ProjektleiterIn hat und welche der drei Fähigkeiten „Methodisch“, „Fachlich“ oder „Führungskompetenz“ wohl besonders wichtig für ihn/sie ist. Neben dem/der ProjektleiterIn gibt es oftmals eine/n AuftraggeberIn, obwohl erwiesenermaßen im Hochschulsport viele gute Ideen “am Stammtisch“ entstehen… Im Verlauf des Seminars bekamen wir Begriffe wie „Projektphasen“, „RACI-Methode“ oder das Erstellen eines „Projektplans“ vermittelt. Kleingruppen wandten die vorgestellten Methoden an konkreten Projekten wie z.B. Organisation eines Hockey-Turniers an und präsentierten die Ergebnisse vor der ganzen Gruppe. Viele individuelle Fragen wurden geduldig erläutert und die Gruppenarbeit weiter konkretisiert. Für Schwierigkeiten wie z.B. „nur Zuhören“ beim Feedback, Herausfiltern der wichtigsten Punkte unter Zeitdruck und Benennung eines/einer Projektleiters/In bekamen wir Hilfestellung und Anregungen. Am Ende des Seminars thematisierte Thomas Schmidt die Schlüsselqualifikationen für ProjektleiterInnen und Führungskräfte. Jede/r Teilnehmende stellte eine seiner Stärken aus diesem Bereich begründet vor und erhielt individuelles Feedback. Mit unserem Feedback für den Seminarleiter endete ein interessantes, sehr gut organisiertes Seminar. Jede/r aus der offenen sympathischen Gruppe war mit unterschiedlichen Voraussetzungen angekommen und konnte mit sehr individuellen Eindrücken, Erfahrungen und vor allem viel Motivation für weitere Projekte abreisen. Der gepflegte STUBB-Abend am Samstag, die netten Zimmer und die gute Verpflegung trugen ihren Teil zu einem gelungenen PROJEKT bei. Und eines wird wohl unvergessen bleiben: „Faulheit gibt es nicht!“ (nach dem Weltbild von Thomas Schmidt). Jennifer Greune Sportreferat der Uni Göttingen