Am Dienstag, dem 7. September 2004, begrüßte der Rektor der Uni Kiel, Professor Jörn Eckert, die studentischen TeilnehmerInnen der Olympischen Spiele in Athen. Die Beachvolleyballerinnen Okka Rau und Stephanie Pohl sowie die Segelsportler Max Groy und Toni Wilhelm wurden auf der Dachterrasse des Uni-Hochhauses empfangen. Rektor Jörn Eckert erklärt: „Spitzensport wird in einem Lebensabschnitt betrieben, in dem zugleich durch Schule und Studium die Grundlagen für eine spätere berufliche Karriere gelegt werden müssen. Für die Zukunft der Studierenden ist es unabdingbar, dass sich Leistungssport und Hochschulstudium vereinbaren lassen. Daher hat sich die Universität Kiel gern als Partnerhochschule des Spitzensports verpflichtet und ist stolz auf die Leistungen ihrer sportlichen Olympiateilnehmer.“ Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gab am 14. November 2002 eine Verpflichtungserklärung über die Studienmöglichkeit von SpitzensportlerInnen ab. Auf Grundlage dieser Erklärung vergab der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband am 18. Mai 2004 den Titel „Partnerhochschule des Spitzensports“ an die CAU. ((<begr_olympioniken_kiel1.jpg;)) Diese Unterstützung bedeutet, dass studentischen SpitzensportlerInnen die Teilnahme an Wettkämpfen und Trainingslagern erleichtert wird. So werden beispielsweise Prüfungstermine und Studienplanung abgestimmt und es besteht die Möglichkeit eines Urlaubssemesters sowie eines Teilzeitstudiums. Darüber hinaus werden die Sportler persönlich und fachlich beraten. Insgesamt 56 deutsche Hochschulen beteiligen sich an dem Projekt „Partnerhochschule des Spitzensports“. Max Groy (21) lässt sich an der Uni Kiel zum Diplom-Wirtschaftsingenieur ausbilden. Stephanie Pohl (26) absolviert ein Jurastudium. Okka Rau (27) ist Studentin der Sportwissenschaften mit den Nebenfächern Englisch und Öffentliches Recht. Und Toni Wilhelm (21) studiert ebenfalls Sportwissenschaften. Seine Nebenfächer sind Betriebswirtschaft und Öffentliches Recht.