\\Hamburg ist nicht nur für die internationalen und nationalen Athletinnen und Athleten attraktiv, sondern auch für die rund 50 Volunteers, die bei der 4. Studierenden-Weltmeisterschaft Beachvolleyball 2008 ehrenamtlich arbeiten.\\ Kurz vor dem Beginn WUBC begrüßte Mark Tennant, International Technical Delegate der FISU, die Volunteers, die aus ganz Deutschland nach Hamburg kamen. In seiner kurzen Rede betonte der Kanadier, dass insbesondere die Volunteers zur unvergesslichen Atmosphäre bei den Studierenden-Weltmeisterschaften beitragen: „Die Chance, bei einer Studierenden-Weltmeisterschaft internationale Kontakte zu knüpfen, ist groß. Ihr solltet sie wahrnehmen, denn die menschlichen Begegnungen sind die unvergesslichen Momente. Wir wünschen euch viel Spaß, Begeisterung sowie eine erfolgreiche Turnierwoche und bedanken uns bei euch für euer Engagement“. Aus der Hansestadt Hamburg kommen mit 35 die meisten Volunteers, gefolgt von Berlin. Olaf Behnke ist mit 64 Jahren der älteste Volunteer. „Für mich ist die ehrenamtliche Arbeit ein großer Spaß und die Studierenden-Weltmeisterschaft ein ganz besonderes Erlebnis“, sagt der erfahrene Sprachenexperte, der das Team aus Oman und Paraguay als Attaché betreut. Die Attaché Beril Özer aus der Türkei, hat einen ganz besonderen Bezug zur türkischen Delegation, sie ist die Tochter des Delegationsleiters. „Der Sprung vom Bospurus an die Elbe gefällt mir, Hamburg ist eine sehr schöne Stadt“, erklärt Beril. Für Florian Schweikart war die Anfahrt nach Hamburg nicht ganz soweit. Mit 850 gefahrenen Kilometern aus dem Allgäu ist er aber am längsten unterwegs gewesen, um als Attaché die tschechische Delegation in Empfang zu nehmen. „Ich spiele selbst Volleyball in der Regionalliga beim Kemptener TV und freue mich, dass ich die Nachwuchstalente im Beachvolleyball hautnah miterlebe“, sagt der 20 jährige Lehramtsstudent aus der Nähe von München. Unter dem Motto: „Willkommen bei Freunden“, ist auch Philipp Möhring für die WUBC aus Hamburg am Start. Er ist für die Betreuung der Ehrengäste zuständig. „Nicht nur die Atmosphäre ist bei einer Studierenden-Weltmeisterschaft beeindruckend, sondern es bringt sehr viel Spaß, die Gäste durch Hamburg zu führen“, so Philipp. Gute Laune herrscht im gesamten Volunteers-Team, egal ob beim Shuttelservice, beim Catering, bei der Zugangskonrolle oder bei anderen Tätigkeiten. Alle sind sich sicher, dass das Turnier in Hamburg unvergesslich wird. Unvergesslich war für die beiden Volunteers auch das erste Treffen: Nachdem sie im A und O Hotel eingecheckt hatten, saßen sie noch lange in der Hotellobby und diskutierten über die Vorzüge der Hansestadt Hamburg. „Wir sehen uns spätestens bei der Universiade 2015 in Hamburg“, scherzen Florian und Philipp.