Hamburg bietet beste Voraussetzungen für die Austragung einer Studierenden-Weltmeisterschaft im Beach-Volleyball. Es gibt eine sehr gute Infrastruktur, ausreichend Beach-Volleyballplätze und außerdem kann der Hamburger Hochschulsport auf die erfolgreiche Ausrichtung der Beach-Volleyball-Indoor-Meisterschaften 2003 verweisen. Nicht zuletzt gibt es über 60.000 Studierende an den 11 Hochschulen in Hamburg, die für die notwendige Stimmung am Spielfeldrand sorgen. Die Hamburger werden dabei ein Konzept der kurzen Wege umsetzen, denn Unterbringung, Wettkampfstätten und Trainingsorte werden mitten auf dem Campus der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) liegen. „ Wir werden eine WM von Studierenden für Studierende ausrichten mit Lehrveranstaltungen, studentischen Events und einem engen Kontakt zum bunten Beachbetrieb in Hamburg.“, so Jörg Förster, Referent für Spitzen- und Wettkampfsport beim Hamburger Hochschulsport.“Hamburg ist weltoffen, sportbegeistert und ein ausgewiesen spitzensportfreundlicher Studienstandort. Wir freeuen uns auf die internationalen Gäste und wollen unbedingt die WM ausrichten!“ Auch im adh hat die Sportart Beach-Volleyball eine fulminante Entwicklung hingelegt. Schon 2001 gab es die erste Deutsche Hochschulmeisterschaft in Chemnitz. Danach explodierten die Teilnahmezahlen und jedes Jahr gibt es einen neuen Melderekord. Inzwischen nehmen 150 Männer- und Frauen-Teams teil, Tendenz weiter steigend. Im adh wird schon darüber nachgedacht, regionale Vorrunden auszutragen, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Das Deutschland hervorragende Beachvolleyball-Aktive aufs Feld schicken kann, hat Tradition. Schon bei der ersten Studierenden-Weltmeisterschaft 2002 stellte Deutschland mit Popp und Koreng die Weltmeister, die Frauen Paul und Stöwe wurden Vizeweltmeister. 2004 gelang es den deutschen Herren Bronze zu gewinnen, diesmal mit Lammens und Karger. 'Wir hoffen natürlich, dass unsere Bewerbung Erfolg haben wird. Unsere Chancen stehen sehr gut, denn die letzte Studierenden WM, die Deutschland ausgerichtet hat, liegt bereits fünf Jahre zurück, die Crosss-WM in Jena 2000,' so Wettkampfsportreferent Thorsten Hütsch. Die Entscheidung über die Vergabe trifft das FISU Exekutiv-Komitee am 26. Mai 2005.