23.08.2004 | Kategorie: Archiv , 2004 ,

Bahnrad-Team ersprintet Gold

Das Bahnradteam mit Literatur- und Philosophie-Student René Wolff von der Uni Erfurt holt Gold in Athen.

Die deutschen Teamsprinter haben im Velodrom von Athen Gold geholt und dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) ein Jahr nach der Skandal-WM von Stuttgart wieder ein Erfolgserlebnis beschert. Im Finale setzte sich das BDR-Trio mit Jens Fiedler, Student Rene Wolff und Stefan Nimke in 43,980 Sekunden gegen Japan (44,246 Sekunden) durch. Bronze ging an Olympiasieger und Weltmeister Frankreich (44,359). 'Wir haben zwar mit einer Medaille geliebäugelt, aber dass es sogar Gold geworden ist, ist eine Überraschung', sagte Bundestrainer Detlef Uibel: 'Für uns hat sich die gute Arbeit in der Vorbereitung bezahlt gemacht. Gut war auch, dass wir Stefan Nimke als Schlussfahrer noch einbauen konnten.' Nimke hatte dem BDR mit Bronze im 1000-m-Zeitfahren am Freitag die erste Medaille auf der Bahn beschert. »Wir haben zwar mit einer Medaille geliebäugelt, aber dass es sogar Gold geworden ist, ist eine Überraschung« In der Runde der acht schnellsten Mannschaften hatte das deutsche Team zuvor die mitfavorisierten Briten um 1000-m-Zeitfahr-Olympiasieger Chris Hoy ausgeschaltet und war dabei in 43,955 Sekunden Tagesbestzeit gefahren. Gold in der 4000-m-Einerverfolgung ging an Ex-Weltmeister Bradley Wiggens aus Großbritannien. Der 24-Jährige setzte sich im Finale in 4:16,304 Minuten gegen den Australier Brad McGee (4:20, 436) durch und holte damit seinen zweiten großen Titel nach dem WM-Sieg 2003. Die Bronzemedaille gewann an Weltmeister Sergi Escobar aus Spanien (4:17,947), der im 'kleinen Finale' den Briten Rob Hayles bezwang. Quelle: www.zdf.de