Unter der Überschrift „Belastungs-Beanspruchungs-Konzepte versus Superkompensationsmodell“ verknüpfte Dr. Franz Marschall die Theorie mit der Praxis und gab Tipps für den Alltag der Übungsleitenden. Die Atmosphäre im Seminar „update“-Trainingswissenschaft war von einem regen Austausch geprägt, bei dem Fragen auch durch das Einbringen des Wissens und der Erfahrungen der Teilnehmenden gelöst wurden. ((training1.jpg)) Am ersten Tag standen praktikable Testverfahren für die Ausdauerleistungsfähigkeit und die Anwendung der gewonnen Belastungsparameter für das Training auf dem Plan - der Schwerpunkt der Beschäftigung lag auch in der kritischen Diskussion von sonst üblichen Faustformeln. Danach wurden Krafttrainingszielstellungen und deren Trainingsformen unter die Lupe genommen. Hier wurden die Probleme der althergebrachten, aber wenig durchleuchteten Trainingsmethodik demonstriert und Lösungsansätze aufgezeigt. Am zweiten Tag stand das Beweglichkeitstraining im Mittelpunkt. Neben der theoretischen Darstellung dessen, was im Beweglichkeitstraining als wissenschaftlich belegt gelten kann, wurden in der Praxis Umsetzungsmöglichkeiten für das Gruppentraining angerissen. In der Abschlussdiskussion zeigten sich die Teilnehmenden und der Dozent sehr zufrieden mit dem Ablauf. Die Teilnehmenden regten es ergänzend an, bei künftigen Seminarausschreibungen das geforderte Basiswissen sowie die Erwartungen an die Besucher anzugeben. Die TU Kaiserslautern und der adh, beide vertreten durch Bernhard Maag und seine Helferin Anne, gaben dabei die perfekten Gastgeber, so dass weder das Raum-, noch das Versorgungsangebot oder das Rahmenprogramm (Pfälzer Küche und andere regionale Spezialitäten in uriger Atmosphäre) Wünsche offen ließen. Christoph Heib (unisport Trier)