Im Hochsprung-Finale (Samstag, 23. August 2008, 13 Uhr) trifft Ariane Friedrich im Nationalstadion unter anderem auf Weltmeisterin Blanka Vlasic (Kroatien), Athen-Olympiasiegerin Jelena Slesarenko (Russland) und Europameisterin Tia Hellebaut (Belgien), die alle ebenfalls die 1,93 Meter souverän überquerten. „Ich bin in Topform, im Moment läuft alles perfekt. Die Trainingsleistungen sind unglaublich. Ich könnte es mir nicht verzeihen, wenn ich das hier verbocke', so die adh-Sportlerin des Jahres 2007. ((<araine-guenther.jpg; Ariane Friedrich und Günter Eisinger bei der Sommer-Universiade 2007))Bei der Wahl zur adh-Sportlerin und zum -Sportler des Jahres geht es darum „Typen' auszuwählen, die Ecken und Kanten haben und für ihren Sport und ihre Sache einstehen, betonte adh-Generalsekretär Olaf Tabor. Mit der Leichtathletin Ariane Friedrich und dem Judoka Ole Bischof hatte sich der adh-Vorstand für zwei „Typen' entschieden, die dieser Ehrung durch ihre Erfolge im Sport und Studium sowie ihren Charakter mehr als gerecht werden. Die Hochspringerin und Sportstudentin der VFH Wiesbaden, Ariane Friedrich, war über die Auszeichnung sichtlich gerührt und bedankte sich nach der Preisverleihung in einer bewegenden Rede bei ihrem Trainer Günter Eisinger: „Wir haben in den letzten Jahren Höhen und Tiefen durchgemacht und er stand mir immer zur Seite. Ich bin sehr dankbar, ihn als Trainer aber auch als Vertrauenspartner an meiner Seite haben zu dürfen.' Die Hochspringerin nutzte die Gelegenheit aber auch, um im Namen aller Aktiven die unermüdlichen Bemühungen des langjährigen Disziplinchefs Leichtathletik, Prof. Dr. Gerhard Treutlein, für einen fairen und sauberen Sport zu würdigen. Im Sommer 2007 hatte sich Ariane Friedrich für die Teilnahme an der Universiade in Bangkok und damit gegen die WM-Teilnahme in Osaka entschieden. In Bangkok wurde sie dafür mit einer Silbermedaille belohnt. Bei der vorherigen Sommer-Universiade 2005 in Izmir war Ariane Friedrich auf Platz 3 gesprungen. Wir drücken die Daumen für ein „Happy End' in Peking! Quelle: dpa/eurosport/adh