15.03.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

Anhörung im Dt. Bundestag: Studiengebühren versus studentischer Spitzensport

adh-Generalsekretär Olaf Tabor stellt am heutigen 15. März 2006 im Sportausschuss des Deutschen Bundestages das Problemfeld 'Studiengebühren vs. Spitzensport' vor und zeigt Modelle auf, die einen Nachteilsausgleich für die Kaderathleten schaffen können.

Der Sportausschuss ist fit für alle Fragen des Spitzen- und Breitensports und beschäftigt sich mit der Bedeutung des Sportes für die Gesundheit, Gesellschaft und nicht zuletzt auch für die Wirtschaft. In den Bereich der Sportpolitiker gehören aber auch Themem des Behindertensports, der Forschung und des Ehrenamtes in den Vereinen. Bei der heutigen 10. Ausschussitzung präsentiert adh-Generalsekretär Olaf Tabor Möglichkeiten einer Freistellung von Studiengebühren bei Spitzensportlern. Durch die Einführung von Langezeitstudiengebühren und von allgemeinen Studiengebühren wird es für studierende Kaderathleten künftig noch schwieriger, Studium und Spitzensport erfolgreich zu kombinieren. Im Interesse des adh ist es, dass durch langfristige Regelungen ein Nachteilsausgleich für die studierenden Kaderathleten hinsichtlich der Studiengebühren implementiert wird. Beispielsweise könnten landesweite oder standortbezogene Entlastungsmodelle sowie Sonderregelungen für die derzeit ca. 1.200 betroffenen Athleten weiterhin die Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport gewährleisten.