16.05.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

An die Stöcke, fertig, los!“

hieß es am 13./14. Mai in Lüneburg. Knapp 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 6 Bundesländern waren für diese Fortbildung angereist. Ziel des Seminars war es die Trendsportart Nordic Walking als cardio-trainings-effektive Alternative zu den traditionellen Ausdauer Trainingsmethoden vorzustellen.

hieß es am 13./14. Mai in Lüneburg. Knapp 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 6 Bundesländern waren für diese Fortbildung angereist. Ziel des Seminars war es die Trendsportart Nordic Walking als cardio-trainings-effektive Alternative zu den traditionellen Ausdauer Trainingsmethoden vorzustellen. Da sich die Fortbildung sowohl an Anfänger/innen, als auch an Fortgeschrittene richtete, gingen die Erwartungen, vom einfachen Kennenlernen der Sportart, über die Verbesserung der eigenen Technik bis hin zur Methodikschulung und differenzierten Umgang mit unterschiedlichen Trainingszielen und -gruppen, stark auseinander. Den Referierenden Corinne Ferié und Dr. Hans Herbert Langer gelang es jedoch sehr gut alle Interessen zusammenzubringen. So führten sie kompetent und leicht verständlich in die sportwissenschaftlichen Grundlagen des Cardio-Trainings und der Belastungssteuerung ein. In den Praxiseinheiten konnten die Teilnehmenden dann am eigenen Leib erfahren, wie sich die Technik des Nordic Walking didaktisch am Besten vermitteln und erlernen lässt. Durch die abwechslungsreichen Spielformen zeigten die Referenten darüber hinaus zahlreiche Varianten, um das zukünftige Training mit eigenen Gruppen interessant und motivierend und zugleich adressatengerecht zu gestalten. Höhepunkte bildeten die Touren durch die „Lüneburger Schweiz“, wie die hügelige Waldlandschaft neben der Universität liebevoll genannt wird. Spätestens nachdem es dort Steigungen mit verschiedenen Stockeinsatz zu erklimmen galt und eine spontane Nordic Jogging Einheit durch die Waldlandschaft für ausreichend Action sorgte , wurde klar, dass es sich beim Nordic Walking auf keinen Fall um einen „Alt-Herren-Sport“ handelt, sondern dass dieser Sport, durch die richtige Technik beim Stockeinsatz und diverse Spielformen zu einem abwechslungsreichen Herz- Kreislauf-Training werden kann, welches die gesamte Muskulatur des Körpers ausdauerkräftigt und zudem in der Gruppe jede Menge Spaß bringt. Vorschläge zur Erwärmung, zur Kräftigung und zum Stretching rundeten das Programm ab. Die am Anfang und Ende der Fortbildung entstandenen Videoaufnahmen zeigten deutlich, dass alle Beteiligten über das Wochenende deutliche Fortschritte machten. Alles in allem war die Veranstaltung ein voller Erfolg, da jede/r auf seine Kosten kam und zahlreiche Anregungen für die zukünftige Stundengestaltung mit nach Hause nahm, wie auch das abschließende Feedback und die Evaluationsbögen zeigten.