27.02.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

adh-special: Studierende bei Olympia

Die Olympischen Winterspiele erwiesen sich als äußerst erfolgreich für Deutschland. An den zahlreichen Medaillenentscheidungen waren auch Studierende maßgeblich beteiligt. Dieses Webdossier stelt Ihnen noch einmal die studentischen Medaillenträger vor und bietet interessante Links zu weiterführenden Informationen.

{{a d h-special ''Studierende bei Olympia''}} ((<webdossier_linksOben.gif;;http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,3725543,00.html))((<webdossier_rechtsOben.gif;;http://www.nok.de/ergebnisse.php)) ((<webdossier_linksunten.gif;;http://www.adh.de/projekte_partnerhochschule.htm))((<webdossier_rechtsunten.gif;;http://www.adh.de/aktuelles_media.htm?page_part=2)) Mit dem Erlöschen des Olympischen Feuers um 22:07 Uhr am gestrigen Abend (26. Februar 2006) endeten die XX. Winterspiele. Zuvor verabschiedete sich Italien mit einer Schlussfeier im Stadio Olimpico, die unter dem Motto „Carnevale Italiano“ stand. 35.000 Zuschauer im Stadion und über eine Milliarde Menschen an Bildschirmen in der ganzen Welt verfolgten das farbenfrohe Spektakel, an dem über 2350 Straßenkünstler, Spielleute und Zirkusartisten beteiligt waren. Auch das deutsche Team hatte Grund zum Feiern. Zum dritten Mal nach 1992 & 1998 belegen die deutschen Athleten und Athletinnen den ersten Platz im Medaillenranking. Mit elf Gold, zwölf Silber und sechs Bronzemedaillen führen die Deutschen die Tabelle vor den USA und Österreich an. „Deutschland ist und bleibt eine der großen Wintersport-Nationen der Welt', schrieb Bundeskanzlerin Angela Merkel an den Delegationsleiter und NOK-Generalsekretär Klaus Steinbach. ''adh bietet Entwicklungsmöglichkeiten, Erfahrungen und Motivation'' Platz eins im aktuellen und Platz zwei im „ewigen“ Medaillenranking – ein Ergebnis an dem eine Vielzahl von Aktiven, Haupt- und Ehrenamtlichen sowie Verbänden und Institutionen beteiligt sind. Auch der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) nimmt eine entscheidende Rolle im Rahmen der Leistungsentwicklung der Nachwuchsathleten im Deutschen Sport ein. Mit seinem Projekt „Partnerhochschulen des Spitzensports“ unterstützt der adh gemeinsam mit den teilnehmenden Hochschulen SpitzenathletInnen, indem vertraglich fixierte Leistungen den studierenden Athleten zugesichert werden, die es erlauben, Studium und Spitzensport leichter miteinander zu vereinen. Aber auch viele internationale Wettkämpfe auf hohem sportlichem Niveau – beispielsweise Universiaden oder Weltmeisterschaften – bieten den studierenden Nachwuchsathleten die Möglichkeit, sich entsprechend zu entwickeln, Erfahrungen zu sammeln und Motivation für weitere Wettkämpfe zu schöpfen. ''Studierende bei Olympia'' Auch bei den XX. Olympischen Spielen waren mit knapp 15 Prozent zahlreiche Studierende Mitglied im Deutschen Olympiakader. Als der Nordische Kombinierer Georg Hettich im vergangenen Jahr die Goldmedaille bei der Universiade in Innsbruck gewann, ahnte niemand, dass er bald einen weiteren Höhepunkt in seiner Sportkarriere erreichen wird. Bei den Spielen in Turin sahnte der Student der Medizintechnik gleich einen kompletten Medaillensatz ab. „Ich kann es nicht fassen“, freute sich der 27-jährige, „ich dachte das gibt es nur im Fernsehen und jetzt bin ich selbst ein Olympiasieger.“ Silber gab es im Mannschaftsbewerb und die Bronzemedaille im Sprint. Die Liste der studentischen Medaillenträgerinnen und –träger führt Langläuferin Kati Wilhelm fort, die mit einer Gold und zwei Silbermedaillen sowie einem siebten und einem 16. Platz maßgeblich zu dem hervorragenden deutschen Endergebnis beigetragen hat. Auch die Leistungen ihrer Teamkollegin Claudia Künzl zeigen sich im Medaillenspiegel. Die 28-jährige Langläuferin steuerte zwei Silbermedaillen über 1,5-km-Sprint und die 4x5-km-Staffel bei. Der Dopingverdacht gegen Evi Sachenbacher-Stehle erwies sich als haltlos, so dass die angehende Wirtschaftswissenschaftlerin doch noch zeigen konnte was in ihr steckt. Im Staffellauf über 5 km kletterten Sachenbacher und ihre Kolleginnen auf das zweithöchste Treppchen. Neben diesen Medaillenplätze trugen die Studierenden noch zu einigen Top-Ten-Platzierungen bei. Susanne Rudolph (FH München), ebenfalls Mitglied des deutschen Teams bei der Winter-Universiade, belegte in Turin den siebten Platz im Short Track in der 3000 m Staffel. Skispringer Michael Neumeyer (FH Kempten) verfehlte wie bei der Universiade in Innsbruck nur knapp das Siegertreppchen: Im Teambewerb landete er auf dem vierten Platz. Im Spezialsprunglauf von der Normalschanze flog Neumayer auf den achten und von der Großschanze auf den elften Platz. „Mit den studentischen Leistungen sind wir sehr zufrieden, auch vor dem Hintergrund, dass der Studierendenanteil im Vergleich zu Salt Lake City 2002 nahezu konstant bei 15 Prozent geblieben ist“, so adh-Generalsekretär Olaf Tabor. In den kommenden Monaten werden Studierende wieder ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und Erfahrungen im internationalen Spitzensport sammeln können. Im März findet mit der WUC Radsport der Auftakt zu 26 Studierenden-Weltmeisterschaften statt.