13.05.2008 | Kategorie: Archiv , 2008 ,

adh open Wellenreiten 2008 – The Heat is on

Vom 10. - 17.5.2008 finden in Seignosse/ Südfrankreich die adh open Wellenreiten statt. 500 Studenten von Universitäten aus dem gesamten Bundesgebiet waren der 5. Einladung der Universität Darmstadt und Wavetours gefolgt. Für die Hochschulmeisterschaften im Wellenreiten haben sich 250 Starter angemeldet: die bisher höchsten Anmeldezahlen.

Wir freuen uns sehr, dass die adh open immer mehr Studenten begeistern“, so Uli Scherb von Wavetours. „Das Spannende an diesem Event ist, dass Surfer aller Könnensstufen gegeneinander antreten. Der gemeinsame Nenner ist der Spaß am Surfen, egal wie hoch das Niveau ist.“ Gestartet wird in den Klassen Open, Open Frauen, Longboard Open sowie Longboard Frauen. Eingeläutet wurde die Wettkampfwoche mit einer Surfers Welcome-Party auf dem Veranstaltungsgelände. Aufgrund der Gezeiten konnten die Wettkämpfe am nächsten Tag erst um 11 Uhr starten. So hatten die Studenten Gelegenheit ausgeruht an den Start zu gehen. ((>Wellenreiten_08.jpg)) Die meisten der angehenden Akademiker waren sozusagen direkt aus dem Hörsaal an die Atlantikküste gereist, wenig Zeit für Training also, dementsprechend günstig war es, am ersten Contest-Tag moderate Bedingungen vorzufinden. Kleine Wellen und wenig Strömungen boten den eingerosteten Studenten die Möglichkeit, sich wieder im nassen Element zu Recht zu finden. Dabei wurden sie von ihren Kommilitonen enthusiastisch angefeuert. Der eine oder andere wurde im wahrsten Sinne des Wortes auf Händen getragen. Besonderen Teamgeist zeigten die Freiburger Studenten: jeden ihrer Starter feuerten sie lautstark von der Wasserkante aus an. Trotz der Vielzahl an Anmeldungen konnten heute alle 36 Heats in der Openclass ausgefahren werden. Da an zwei Podien parallel Läufe á 15 Minuten ausgetragen werden konnten, beginnt der nächste Wettkampftag mit der zweiten Runde der Open sowie parallel die Open Frauen. Frisch und ausgeruht fanden sich die Starter der zweiten Runde der Open Class an den beiden Judge-Türmen ein. Aufgrund des zu geringen Swell entschieden die verantwortlichen Head-Judges Jo Ziegler und Jan Groenendijk jedoch die Läufe der Open Class zu unterbrechen und mit der ersten Runde der Longboard Open fortzufahren. Dank der sehr guten Organisation konnten die einzelnen Heats zeitgleich an zwei Judge-Podien ausgetragen werden, so dass direkt an die erste, die zweite Runde angeschlossen werden konnte. Bei den vorliegenden Bedingungen bot es sich an, auch die Klasse der Longboard Frauen abzuhalten. Da sich nur sechs Starterinnen in dieser Disziplin angemeldet hatten, wurde somit das erste Halbfinale der Wettkampfwoche ausgetragen. In zwei Heats entschied sich, wer ins Finale einziehen konnte. Daniela Cramer (Universität Heidelberg), Carla Twelkemeier (Sporthochschule Köln), Milena Reichel (Universität Bremen) und Christina Kröger (Universität Rostock) werden um den Titel der Hochschulmeisterin Longboard kämpfen. ((<meirei__mei0636 angetretenen surferinnen haben ein hohes niveau gezeigt. davon hätte sich so mancher starter der longboard open eine scheibe abschneiden head-judge jan präsident des deutschen wellenreit verbandes. dass die performance longboarderinnen mehr wellenreiterinnen dazu an wettkämpfen mangelnder swell und gezeitenstand zwangen veranstalter zu einer pause contests. diese gelegenheit nutzten viele studierenden für einen freesurf bei strahlendem sonnenschein. am nachmittag bewiesen männlichen teilnehmer class ihr womit zweite runde abgeschlossen werden konnte. in dritten kämpfen dann noch heats um weitere qualifikation. guter letzt konnten zwei läufe frauen abgehalten aufgrund tiefen gezeitenstandes wurden jedoch auf den folgetag verschoben. straffes rentiert hat: über hälfte vorgesehenen fanden bereits statt. zur belohnung wird es live konzert dem band blind circus eigens aus wiesbaden angereist surf-studierenden mit rockmusik einzuheizen. wetter- wellenvorhersage verspricht gute vorrausetzungen wettkampftag.>Surfen_08_2.jpg)) Cleaner Offshore-Swell, zwei bis vier Fuß hohe Wellen und gute Windverhältnisse sorgten am dritten Wettkampftag für Traumbedingungen. „Das sind wirklich Postkartenwelle. Ich kann mich nicht erinnern solche Verhältnisse bei einem adh-cup erlebt zu haben“, so Jan Groenendijk, Präsident des Deutschen Wellenreitverbandes, brachte damit die Konditionen auf den Punkt. Pünktlich um 9:30 Uhr setzen die 29 Surferinnen der Open Frauen die gestern begonnenen Läufe fort. Neben einem harten ablandigen Wind erforderten außerdem die Wellen, die sehr kraftvoll und steil ausliefen, starkes Paddeln. Aber die Favoritinnen konnten sich wacker schlagen und zeigten eine Vielzahl anspruchsvoller Manöver. Dank den engagierten Helfern konnte direkt im Anschluss um 10:30 die dritte Runde der Open Class beginnen. Die Starter lieferten ein hohes Surfniveau und fuhren radikale Tricks in den glassy Wellen. Dabei wurden auch Scores bis zu neun vergeben. Nach der vierten Runde am Nachmittag konnten sich 8 Starter für das morgige Halbfinale qualifizieren. Nicht nur die Open Class verspricht ein spannendes Finale, auch die Longboarder bewiesen in besonders guten Wellen ihr Talent für überraschende Turns. Die besten vier werden morgen im Finale um den Titel kämpfen. Dabei handelt es sich um Max Lindenlaub (Sporthochschule Köln), Manuel Gerlach (ZHS München), Chris Landrock (Uni Bremen) und Jochen Mayer (Uni Tübingen). Am späten Nachmittag gab es dann sogar noch Zeit mit dem Halbfinale der Open Frauen zu beginnen, bei dem sich Doris Then (Universität Essen-Duisburg) und Julika Nolte (Universität Kiel) durchsetzen konnten. Aus Wellenmangel blieb ein weiterer Heat der Open Frauen ungewertet, so dass sich weitere Finalteilnehmerinnen erst morgen qualifizieren. Dicke Wolken und große Wellen zogen am vierten Morgen über dem Surfcamp auf. Dennoch fanden sich Judges und Zuschauer pünktlich um 9:30 am Podium ein, um den ersten Heat des Halbfinales der Open Frauen zu bewerten. Carla Twelkemeier (Sporthochschule Köln) setzte sich klar von den übrigen Starterinnen ab und fuhr riskante Manöver in den riesigen Wänden. Der erste Platz in diesem Heat ging deshalb verdient an sie. Christina Kröger (Universität Rostock) sicherte sich den zweiten Platz. Im Finale treffen die beiden auf Doris Then (Universität Essen-Duisburg) und Julika Nolte (Universität Kiel). ((&lt;Surfen_08.jpg)) Direkt im Anschluss begaben sich die Surfer der Open auf die Bretter um das erste Halbfinale auszufahren. Aufgrund von schlechten Wetterbedingungen und technischen Problemen wurde aber während des zweiten Halbfinales abgebrochen. Der Laune tat das im Camp aber keinen Abbruch. Die Wellenreitfans wurden mit einem Surfflohmarkt auf dem Veranstaltungsgelände entschädigt, wo das ein oder andere Schnäppchen gemacht wurde.</meirei__mei0636>