08.02.2007 | Kategorie: Archiv , 2007 ,

adh-Open Kanupolo - Golden Goal entscheidet Finale

Das Sportzentrum der Uni Göttingen war am 27. und 28. Januar 2007 Austragungsort der adh-Open mit dem 13. Internationalen Mixed Turnier im Kanupolo. Top-Teams mit aktuellen Nationalspielerinnen und -spielern sorgten für spannende und knappe Spiele.

Da sich in den letzten Jahren zunehmend neue Uni-Teams für die adh-Open Kanupolo gemeldet hatten, führte dies zu einem erheblichen Leistungsgefälle innerhalb der teilnehmenden Mannschaften. Die Göttinger Veranstalter haben darauf reagiert und schrieben in diesem Jahr das Turnier erstmals für zwei Leistungsklassen aus. Am 27. und 28. Januar 2007 fanden daher ein A- und B-Turnier mit jeweils acht Mannschaften statt. Im B-Turnier durften nur Akteure starten, die bei den Herren unterhalb der Bundesliga und bei den Damen unterhalb der ersten Leistungsklasse spielen. Da sich auch eine Vielzahl von „Polos“, die bisher nicht auf Vereinsebene spielten, zu den üblichen Startern gesellten, war das Leistungsniveau nicht so homogen wie im A-Turnier – die Spielfreunde aber nicht weniger gering. Außerdem erhielten die Teilnehmenden des B-Turniers durch den Spielplan, der ständig zischen einer Begegnung von A- und B-Turnier wechselte, die eine oder andere schöne Polo-Demonstration und -Motivation. ((kanupolo.jpg)) Im A- Turnier hatten mit den Teams aus Hamburg, Berlin und Göttingen drei Mannschaften gemeldet, die fast komplett aus aktuellen Nationalspielerinnen und -spielern bestanden. Top-Favorit war sicher das einheimische Göttinger Team bestehen aus den aktuellen Weltmeisterinnen Ina Bauer und Tonie Lenz, sowie Tim Flohr, dem Torwart der Herren Nationalmannschaft, und Nils Hildebrandt, Center der U21 Nationalmannschaft. Nach den vier Spielen der Vor- und Zwischenrunde schien auch alles auf einen Durchmarsch dieses Teams hinauszulaufen, im Halbfinale wurden sie jedoch vom Berliner Team, das ebenfalls mit Nationalmannschaftsmitgliedern bestückt war, jäh gestoppt. Nach einem Halbzeitstand von 3:0 für die Berliner reichte den Göttingern die Zeit nicht mehr aus und so endete die Partie 7:6 für Berlin. Im anderen Halbfinale setzte sich Hamburg gegen Kiel durch. Mit einem grandiosen Finale, das Berlin erst in der Verlängerung durch ein Golden Goal von Stefanie Esser für sich entscheiden konnte, kam ein vor allem von Fairness und Kooperation geprägtes Turnier zum Ende.