24.01.2008 | Kategorie: Archiv , 2008 ,

adh nimmt an Konferenz der Spitzenverbände bei der dsj teil

Am 18. und 19. Januar 2008 lud der Deutsche Fußballbund zur ständigen Konferenz der Spitzenverbände bei der dsj nach Frankfurt, an der zum ersten Mal auch Vertretende der Verbände mit besonderer Aufgabenstellung (VmbA) teilnahmen. Für den adh waren Alexander Maus sowie Jugend- und Bildungsreferent Dirk Kilian vor Ort.

Im Rahmen des dsj Jugendhauptausschuss am 26. und 27.10.2007 in Frankfurt hatten sich die Vertretenden der Spitzenverbände sowie der Verbände mit besonderer Aufgabenstellung darauf verständigt, zusammen eine Tagung im Jahr 2008 durchzuführen, um gemeinsame Ziele und Handlungsweisen abzusprechen. So konnte Arne Klindt als Sprecher der Spitzenverbände und dessen Stellvertreterin Kerstin Schneider am Freitagabend zahlreiche Vertretende beider Statusgruppen in den Räumlichkeiten des Deutschen Fußballbundes begrüßen. Neben dem Meinungstausch über aktuelle Themen der Jugendarbeit im Sport gab sich das Gremium eine Geschäftsordnung als formalen Rahmen für seine zukünftige Arbeit. In Anwesenheit von Ingo Weiss und den Mitgliedern des dsj-Vorstands, Benjamin Folkmann und Ralph Rose, zog die Ständige Konferenz der Spitzenverbände eine positive Bilanz des Jugendevents 2007 in Weimar und gab ein einstimmiges Votum dafür ab, an dieser Veranstaltungsform festzuhalten und auch in Zukunft Jugendevents im regelmäßigen Turnus durchzuführen. Am zweiten Tag der Veranstaltung stand die Bearbeitung des Themas „Sport ohne Doping“ auf dem Programm. Unter der fachlichen Federführung von Prof. Dr. Gerhard Treutlein und dessen Mitarbeiter Manuel Ruep vom Zentrum für Dopingprävention an der PH Heidelberg wurden nicht nur Informationen über das Thema Dopingprävention vermittelt, sondern in kleinen Arbeitsgruppen auch Strategien entwickelt, wie im jeweiligen Spitzenverband systematische Maßnahmen für einen Sport ohne Doping durchgeführt werden können. Toni Kirsch und Hillmar Hessler, der Vorsitzende und der Jugendsekretär der Deutschen Radsportjugend, informierten ausführlich über das Modellprojekt GATE, in dem gemeinsam mit dem Zentrum für Dopingprävention und der dsj Aktivitäten mit den Schwerpunkten Qualifikation und Kommunikation zur Dopingprävention durchgeführt werden.