13.05.2005 | Kategorie: Archiv , 2005 ,

adh mixt exotischen Cocktail

Der Sommer kommt und mit ihm das adh-Wettkampfprogramm für das Sommersemester. Dass die Sportarten Leichtathletik, Rudern, Fußball und Fechten so fest dazu gehören wie ein Schiedsrichter zum Fußballspiel, ist klar. Aber mit Beach-Volleyball, Windsurfen und Wellenreiten mixt der adh einen karibischen Cocktail, der Sonne, Strand, Meer und viel Sport und Fun verspricht.

Der Sommer kommt und mit ihm das adh-Wettkampfprogramm für das schweißtreibende Sommersemester. Dass die Sportarten Leichtathletik, Rudern, Fußball und Fechten so fest dazu gehören wie ein Schiedsrichter zum Fußballspiel, ist klar. Aber mit Beach-Volleyball, Windsurfen und Wellenreiten mixt der adh einen karibischen Cocktail, der Sonne, Strand, Meer und viel Sport und Fun verspricht. „Unsere Wettkampfsportlandschaft unterliegt einer stetigen Entwicklung. Der adh war und ist dabei oft Vorreiter für neue Disziplinen und Sportartenvarianten. Das liegt vor allem am jungen und experimentierfreudigen Klientel im Hochschulsport', erklärt der adh-Wettkampfsportreferent Thorsten Hütsch, der für die Angebote und die Entwicklung des Wettkampfprogramms beim adh zuständig ist. 'Aufgrund der jüngsten Entwicklungen, wobei vor allem zahlreiche Beach- und Fun-Sportvarianten in das adh-Angebot drängen, ist jedoch die Kapazitätsgrenze für das nationale Wettkampfsportprogramm erreicht', so Hütsch. Im adh-Wettkampfsportreferat denkt man deshalb intensiv über sinnvolle Beschränkungen nach. Knapp 50 Hochschulmeisterschaften werden im Sommersemester 2005 in den unterschiedlichsten Sportarten stattfinden. Der Löwenanteil dieser Events ist im Mai und Juni. Zum dritten Mal steht adh-open Windsurfen auf den großen Wettkampfplakaten des adh. Im vergangenen Jahr lockte der Contest mehr als hundert Starter in den Klassen Open, Frauen und Longboard in den französischen Süden. Ein besonderer Event war das „Tag-Team-Event“ - ein Mannschaftsvergleich der anwesenden Unis, bei dem jeweils vier Surfer und eine Surferin nach den besten Wellen suchten. Vom 14. bis 22. Mai 2005 werden die studentischen guys & girls die Wellen auf der Insel Fehmarn brechen. Relativ neu im Wettkampfprogramm ist auch Flagfootball – die kontaktarme Variante von Football. Alle Spieler tragen an dem Gürtel eine kleine Flagge. Es ist so zusagen die Bremsleine der Spieler, denn ein Ballträger kann nur durch das Abreißen der Flagge aufgehalten werden und nicht wie bei dem herkömmlichen Football durch „Tackeln“. Flagfootball ist also ein Sport für Jedermann. Die adh-open findet am 04. / 05. Juni 2005 in Aalen statt. ''Erst adh-Wettkampf, dann Universiade'' Der adh wird in diesem Jahr wieder mit einem über 100-Kopf starken Team zur Sommer-Universiade, den Weltspiele der Studierenden, reisen. Das hohe Niveau der Wettkämpfe erfordert eine sorgfältige Auswahl der AthletInnen, die sportliche Leistungen in Kadernähe erbringen müssen. Dass ein Student oder eine Studentin das sportliche Potential für eine Universiade besitzen, muss nachgewiesen werden. Dafür arbeitet der adh eng mit verschieden Fachverbänden wie beispielsweise dem Deutschen Leichtathletikverband (DLV) zusammen. Zusammen mit den verantwortlichen Disziplinchchefinnen und Disziplinchefs des adh entwickelten die Verbände die sportfachlichen Nominierungsrichtlinien. Darin sind alle Voraussetzungen formuliert, die von den Studierenden erfüllt werden müssen. Ein Selektionskriterium ist beispielsweise die Teilnahme an Qualifizierungswettbewerben wie die DHM Leichtathletik, die IDHM Taekwondo und DHM Schwimmen. Nur Athleten und Athletinnen, die daran teilnehmen und gute Leistungen zeigen, haben eine Chance auf ein Ticket nach Izmir, dem Austragungsort des größten Multisport-Events in diesem Jahr. Aus der Wettkampfperspektive gesehen, wird es einen heißen Sommer geben. Der krönende Abschluss ist die Sommer-Unviersiade vom 11. bis 21. August 2005. Spätestens dort wird sich zeigen, welch gutes Händchen der adh bei seiner Team-Zusammenstellung besessen hat.