((<improvisation1_klein wir jetzt wieder ein bisschen verwirrend konnte es schon sein bei all den ungewohnten bewegungen und rhythmen. doch im vordergrund standen immer der spaß an bewegung das entdecken neuer bewegungsmuster. funke sprang über. die teilnehmenden Übungsleiterinnen Übungsleiter probierten begeistert schulter- klatschten beat off-beat ließen sich auch von polyzentrischen nicht verunsichern. rundum gab strahlende mal lachen oder juchzen irgendwo raum am ende fazit: wollen carmen tänzerin führte gruppe inhaltlich afrika über karibik bis nach taiwan irgendwie jede n zu selbst. gut dosierten wechsel zwischen explosiven ruhigen atemübungen ermöglichte sie erfühlen percussion-musik des erst dann wenn man durch viele wiederholungen ganz auf eine einlassen kann. dem motto: hüfte macht sowieso was ihr konnten dieses phänomen andere erlebnisse für erfahren. anfang reise welten westafrikanischen besonders kennzeichnend dafür sind heißt mit großem bodenkontakt in einer tiefen position. jedoch alles als vielmehr gekennzeichnet durchlässigkeit so dass weich leicht aussieht. ist ständiges spiel eigenen gewicht: abzugeben fuß aber blitzartig verlagern bein.>karibisch_rueckwaerts.jpg))Die Reise ging weiter in die Karibik. Obwohl die Menschen dort ähnliche Wurzeln besitzen, sind die Tanzelemente viel beschwingter, leichtfüßiger und eher aufwärts gerichtet. Der Einfluss von Salsa Elementen bringt Hüftkreise und Drehungen dazu, die eine enorme Lebensfreude ausstrahlen. Besonders betont wird dies auch durch Gruppenaufstellungen, in denen sich die Tänzerinnen und Tänzer gegenüber stehen und so die Freude der jeweils anderen erleben. Ganz anders wurde die Stimmung bei dem Bewegungsmaterial aus Taiwan. Diese Tanzform ist stark beeinflusst von der Tai Chi Form „Dao-Yin“. Der Körper bewegt sich schwimmend, fließend und die Füße sind viel stärker mit dem Boden verwurzelt. Die spiralförmigen Bewegungen der Hände, Arme und Schultern bis hin zum Oberkörper werden mit einer speziellen Atmung kombiniert, die die Tänzerinnen und Tänzer stark auf sich selbst konzentriert. Die Gemeinsamkeit aller Stilrichtungen ist, dass sie von innen heraus kommen. Es gibt kein „Richtig und Falsch“, also auch kein Leitbild, das es genau zu imitieren gilt. Das Grundverständnis für die Bewegung ist wichtig, der Rest ergibt sich aus dem Aufnehmen des Rhythmus in den eigenen Körper. So konnten am Ende alle die afrikanischen und karibischen mit den spiralförmigen Elementen aus Taiwan kombinieren. Kaum zu glauben aber unendlich schön anzusehen. Am zweiten Tag zeigte Carmen Issler den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Wege zum Erlernen bestimmter Körpertechniken (wie z.B. Körperwellen und Spiralen). Hierbei benutzt sie Bilder, die so einleuchtend und einfach sind, dass sie sich sicherlich auch in Kursen gut umsetzen lassen. Nach Schwungübungen der Arme beispielsweise kommt dann die Frage: „Spürt ihr das Kribbeln in den Fingern? Wir sind alle Champagner“. Dieser Ausspruch hat – wie so viele andere – die Teilnehmenden zum Schmunzeln und Lachen ermuntert und so die gute Grundstimmung stets erhalten. Durch Partnerübungen öffnete die Referentin weiterhin Wege zur Improvisation mit dem Bewegungsmaterial. Und die Teilnehmenden nahmen das Angebot an. „Meine Schulter muss jetzt ganz dringend etwas mitteilen. Was antwortest du?“, war ein weiterer typischer Kommentar während dieser Fortbildung. Aber nicht nur mit der Schulter, auch mit dem Gesicht, den Füßen und Knien oder dem Becken gestalteten die Teilnehmenden Bewegungs-Dialoge. ((<Improvisation2.jpg))Selbst nach dem Mittagessen am Sonntag waren alle unermüdlich in Aktion. Und die Re-aktion der Referentin? Ein strahlendes: „Ich bewundere euer Engagement, aber es wäre ganz toll, wenn ihr den Rhythmus auch gleichzeitig aufnehmen würdet…“ Auch das gelang, denn die Rhythmusschulung stand am Nachmittag auf dem Programm. Neben Klatschen, Stampfen und Schnipsen brachten dabei alle auch noch ihre Stimme zum Einsatz. Die Referentin war jedenfalls begeistert über das hohe Niveau der Teilnehmenden, die sich von ihr in keiner Weise aus dem Rhythmus bringen ließen. Am Ende wurden viele der erlernten Techniken nochmals speziell für die Umsetzung in Fitnesskursen oder anderen Unterrichtseinheiten aufgegriffen, so dass alle mit großem Input und hoch motiviert die Heimreise antreten konnten. Die TU Berlin war eine hervorragende Ausrichterin für dieses Seminar. Das angenehme Am-biente der neuen Hallen und die nette und persönliche Begrüßung durch Kathrin Bischoff (TU Berlin) sowie Steffi Müller (ABBW) schaffte von Anfang an eine angenehme Arbeitsatmosphäre, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich auf ungewöhnliche Be-wegungselemente gerne eingelassen haben. In den Kursen an den Berliner Hochschulen, sowie in Köln, Vechta und Dresden könnte in den nächsten Wochen folglich auch die ein oder andere neue Bewegung auftauchen.</improvisation1_klein>