Anke Nöcker (ehemalig TU Berlin), gab zur Sitzung des Ausschusses für Breitensport-, Bildungs- und Wissenschaftsarbeit ihren Rücktritt bekannt. Anke Nöcker leitet mittlerweile als Referatsleiterin des Landessportbundes Berlin den Bereich „Sportentwicklung“ und findet für eine entsprechende Ausschussarbeit keine Zeit mehr. Die Mitglieder des Ausschusses bedanken sich herzlich bei Anke Nöcker für die angenehme und anregende Zusammenarbeit der letzten Jahre und wünschen ihr in Zukunft viel Erfolg. Hier gilt es bis zur Vollversammlung eine Nachfolgeregelung zu finden. Der Ausschuss schlug verschiedene Personen vor, mit denen in der nächsten Woche ihre Bereitschaft ein solches Amt zu übernehmen, abgeklärt werden soll. Nach einem erfolgreichen Sommersemester, mit einer Vielzahl von Seminaren und Workshops, konnte der Ausschuss positiv in die Zukunft blicken. Die Anmeldungen für die Seminare im laufenden Wintersemester verzeichnen gute Anmeldezahlen und auch die neuen Konzepte, wie z. B. für das Seminar Klettern haben hervorragenden Anklang gefunden. Auch die Veranstaltungen mit den Verbundkaufpartnern Polar und Tomahawk wiesen maximale Teilnahmezahlen aus. Die Fortbildungen für das Sommersemester 2007 sind bis auf wenige Ausrichter bereits vergeben und inhaltlich sind erneut interessante Themenstellungen für die Studierenden wie auch für die Hauptamtlichkeit enthalten. Auch für das Wintersemester 2007/08 wurden bereits inhaltliche Vorschläge diskutiert. ((abbw-gruppe.jpg)) ''Gender Check'' In einer angeregten Diskussion über den Stand der Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Bildungsbereich, ergaben die Auswertungen und Statistiken der vergangenen Jahre ein positives Bild der Teilnahmezahlen von Frauen und Männern. Inken Behrens, Bildungsreferentin des adh, wies weiterhin darauf hin, dass der Trend hoher Teilnehmerinnenzahlen im Fitnessbereich sich ebenfalls positiv entwickelte und zunehmend auch Männer diese Seminare besuchen. Bei der Auswahl der Seminare wird derzeit noch nicht in allen Bereichen darauf geachtet, dass die Themen beide Geschlechter gleichermaßen ansprechen. Das soll in Zukunft stärker berücksichtigt werden, auch wenn die Teilnehmendenzahlen derzeit bereits eine gleichmäßige Verteilung aufweisen. Die Ausschreibungen zu den Seminaren werden geschlechtsneutral formuliert. Bei den Angeboten für Hauptamtliche (AT etc.) sind auf Grund der Mitgliedsstrukturen keine gleichen Verteilungen bei Männern und Frauen möglich. Um etwas verändern zu können wird festgehalten, dass dies am sinnvollsten in Einzelgesprächen zu bewirken ist. Der Ausschuss wünscht sich vom Vorstand und der Geschäftsstelle des adh eine stärkere Sensibilisierung auf den Bereich des Gender Mainstreaming, was z. B. bedeutet, dass die unterschiedlichen Beteiligungen von Männern und Frauen in Gesprächen, Darstellungen u. ä. bewusst eingebracht wird. ''Leitbildentwicklung'' Um die Qualität des adh Bildungsbereichs auf dem hohen und innovativen Niveau der letzten Jahre zu halten, beschäftigte sich der Ausschuss mit dem Thema Qualitätsmanagement. Inken Behrens stellte alle Dokumente vor, die im Bildungsbereich zum Qualitätsmanagement und zur -sicherung z. Zt. verwendet werden. In einzelnen Punkten wurden bereits durch kleinere Neuerungen vorgenommen, die auf positive Resonanz der Ausschussmitglieder stießen. In der Diskussion wurde die Entwicklung eines Leitbildes des gesamten Verbandes angeregt. ''Periodika 'Sportentwicklung''' Auf der letzten Sitzung des ABBW in Göttingen wurde von Arne Göring, Vorstand Bildung, eine stärkere Beachtung des Bereichs Wissenschaftsarbeit angeregt. In diesem Zusammenhang wurde ein jährlich erscheinendes Periodikum ins Leben gerufen, in welchem aktuelle Themen und Entwicklungen des Hochschulsports auf wissenschaftlicher Basis betrachtet werden sollten. Themen der ersten Ausgabe, welche derzeit in Druck und bis Ende des Jahres fertiggestellt ist, beschäftigen sich mit dem Reformprozess an deutschen Hochschulen. ''Internationale Begegnungen'' Florian Krampe schlug erneut vor, einen interkulturellen Austausch durch das Angebot eines Studierendencamps wieder ins Leben zu rufen. Der Ausschuss beauftragte ihn, ein stichhaltiges Konzept zu schreiben und dies mit entsprechenden Fördermöglichkeiten als Vorstandsvorlage zur erstellen. Auf dieser Basis soll eine Entscheidung getroffen werden, da der Ausschuss klar zum Ausdruck brachte, dass er die Idee befürwortet, aber keine Kapazitäten in der Geschäftstelle für derartige Projekte zur Verfügung stehen.