{{25. März 2006 – Einstimmung, Wokshop und internationaler Austausch}} Pünktlich zur Eröffnungsfeier erreichte das deutsche Delegationsteam, das sich aus dem FISU-Control-Commission-Mitglied Verena Burk (Uni Tübingen), dem amtierenden studentischen adh-Vorstandsmitglied Dorit Deeken (Uni Karlsruhe) und dem Mitglied der EUSA Student Commission Dirk Hähnel (Uni Mainz) zusammensetzte, das Conference Palace Hotel in Abu Dhabi. Krankheitsbedingt reiste die stellvertretenden adh-Generalsekretärin Inken Behrens zwei Tage später an. Die prunkvollen Eröffnungszeremonie im Emirates Palace Hotel, einem der weltgrößten und komfortabelsten Hotels der Welt konnten sich der nationale Hochschulsportverband und die Vereinigten Arabischen Emirate UAE von ihrer besten Seite präsentieren. Der Scheich des Emirates Abu Dhabi, Sheik Nahyan Bin Mubarak Al Nahyan, begrüßte die rekordverdächtige Teilnehmendenzahl von 170 angereisten Delegationsmitgliedern aus 55 Nationen zum achten FISU Forum 2006. Daran anknüpfend nutzte George E. Killian, Präsident der FISU, die Gelegenheit sich für die Ausrichtung des FISU Forums in den UAE zu bedanken und wünschte den angereisten Mitgliedsnationen eine erfolgreiche Zusammenarbeit während der kommenden Diskussions- und Arbeitsgruppen. Renata Kosciukiewicz in ihrer Aufgabe als CESU-Mitglied präsentierte anschließend die übergeordnete Themenstellung des Forums, während FISU-Vizepräsident Claude Gallien die grundlegenden Arbeitsschwerpunkte und Entwicklungstendenzen des Universitäts-Weltsportverbandes darlegte. ((<meeting_asian_u_s_f1.jpg))Am Nachmittag wurden die Forumsteilnehmenden in drei unterschiedliche Workshops aufgeteilt, deren zu erarbeitende Themenstellung sich mit den individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten für Studierenden beschäftigte, die der Universitätssport bietet, um die individuelle Lebens- bzw. Studiengestaltungen von Studierenden auf der ganzen Welt zu verbessern. Übereinstimmend wurde festgehalten, dass dem Universitätssport eine große Bedeutung bei der Entwicklung von überfachlichen Kompetenzen sowie der Persönlichkeitsbildung zugesprochen wird, sowie bei der Bildung von sozialen Lebensstilen unterstützend wirkt. Den frühen Abend nutze der Großteil der Teilnehmenden, um bei einem gemeinsamen Fußballturnier oder einer der vielen anderen Sportmöglichkeiten des „Armed Forced Officers Club“, die internationalen Beziehungen zu pflegen. {{26. März 2006 – Studierenden- und Hauptamtlichenmeeting}} ((<forum_spectators.jpg; 2.v.r.:Dirk Hähnel ))Die Zusammenfassung der Ergebnisse der Diskussionsgruppen des Vortages leitete den zweiten Arbeitstag ein. Dieser Abschnitt wurde von Nico Sperle (CESU-Mitglied) moderiert, der anschließend die teilnehmenden Delegationen zum Studierenden- bzw. Hauptamtlichenmeeting einlud. Hintergrund der Arbeit in separierten Arbeitsgruppen war es, direkt auf die Wünsche und Perspektiven innerhalb der jeweiligen Zielgruppe eingehen zu können. Dies wurde von allen Teilnehmenden sehr begrüßt. Leitend in der Diskussion in beiden Gruppen war das Thema der studentischen Mitbestimmung in der FISU. In den kommenden Tagen sollen mögliche Lösungsansätze vorbereitet und Ergebnisse zu dieser Thematik präsentiert werden. Die EUSA Student Commission wird in diesem Zusammenhang als ein positiv funktionierendes Modell ihre Arbeit vorstellen. Am Nachmittag berichteten die amtierenden arabischen Fechtmeisterinnen über die Probleme und Schwierigkeiten, die ihre professionelle Ausübung ihrer Sportart in den arabischen Ländern erschweren. Dies leitete den zweiten großen Themenkomplex des Forums ein, der sich mit der Rolle der Frau im Sport auseinander setzte. Dieser beschäftigte sich mit den unterschiedlichen Integrationsmodellen von Frauen im Sport, sowohl aus der Sichtweise der Athletinnen, als auch aus administrativen Blickwinkeln der unterschiedlichen Universitätssportverbände. {{27. März 2006 - Kulturprogramm zwischen Skifahren und Feuerwerk in der Wüste}} Am dritten Tag des internationalen Zusammentreffens erkundeten die Forumsteilnehmenden innerhalb einer Besichtigungstour das Emirat Dubai. Vor Ort wurden zunächst die Wahrzeichen der Stadt Dubai besichtigt, unter anderem das Hotel Burj Al Arab und die Shopping Mall „City Center Dubai“ mit integrierter Skihalle. Mache Teilnehmenden nutzten diese besondere Attraktion, um ihr skifahrerisches Können unter Beweis zu stellen. Anschließend wurden die Delegationen im „Mens´ College Dubai“ willkommen geheißen. Vorwiegend wird an dieser technischen Universität Ingenieurwesen unterrichtet. Zudem zeichnet sich die Universität durch die hervorragenden Hochschulportmöglichkeiten aus. Die Universität folgt dem Leitgedanken „Sport als soziale Lebensbereicherung junger Menschen“. Anschließend hatten die Forumsteilnehmenden die Möglichkeit, ein traditionelles Mädchen-College als weiteren Programmpunkt zu besichtigen. Die Studentinnen veranstalteten an diesem Tag einen traditionellen Markt und boten regionale Spezialitäten und Produkte an. Den Abschluss des Tages bildete der Besuch des in der Wüste liegenden Ressorts, das ein überwältigendes Panorama bot. Seine Exzellenz, Sheik Nahyan Bin Mubarak Al Nahyan, lud zu einem atemberaubendes Abendessen mit einem fantastischen Feuerwerk in Mitten der arabischen Wüste ein. Überwältigt von den Eindrücken des Tages kehrten die Delegierten am späten Abend ins Hotel in Abu Dhabi zurück.